Wer in Paradiso Natur, Bewegung und Kultur verbinden möchte, kann den Aufenthalt nach einem klaren Schwerpunkt ausrichten: Wege am Monte San Salvatore, Aktivitäten am See, Sportanlagen oder historische Orte. Besonders greifbar wird die Landschaft auf dem Vita-Parcours an der Via Guidino.
Bewegung und Ausblicke am Monte San Salvatore
Der Vita-Parcours ist 1,6 Kilometer lang und weist einen Höhenunterschied von 80 Metern auf. Er beginnt im Parco di Via Guidino, in bewaldeter Umgebung am Fuß des Monte San Salvatore, und bietet Ausblicke auf den Lago Ceresio. An 15 Stationen stehen fest installierte Geräte und erklärende Tafeln für körperliche Übungen bereit; die Übungen sind für alle Altersgruppen geeignet.
Der Parco di Guidino erstreckt sich auf mehr als 13.000 Quadratmetern ebenfalls am Fuß des Monte San Salvatore. Von dort sehen Sie den Lago Ceresio, den Golf und die umliegenden Täler. Der Park ist zu Fuß oder mit dem eigenen Fahrzeug erreichbar. Da sich die Routenbedingungen ändern können, prüfen Sie diese vor dem Aufbruch.
Der kommunale Outdoor-Fitnesspark an der Seepromenade Riva Paradiso ist eine andere Möglichkeit für Bewegung: Er umfasst etwa 250 Quadratmeter und kann kostenlos genutzt werden. So unterscheiden sich der Vita-Parcours mit seiner festgelegten Länge und seinen Stationen und der Fitnesspark an der Promenade durch ihre jeweilige Anlageform.
See und Sportanlagen
Das Lido Piscina Conca d’Oro liegt direkt am See und verfügt über einen kleinen Strand. Zu den Sprungbrettern gehören Höhen von 1,5 und 3 Metern über dem See. Wer Aktivitäten am Wasser in den Aufenthalt einbeziehen möchte, findet hier damit ein anderes Angebot als auf den bewaldeten Wegen am Fuß des Berges.
Im Erholungspark Ex Rickenbach gibt es ein multifunktionales Spielfeld mit Kunstrasen für Fußball und Volleyball. Zum Park gehören außerdem ein Spielplatz, Fußwege, Bänke, ein Brunnen und eine Tischtennisplatte. An der Via alla Sguancia bietet eine Sportanlage Möglichkeiten zum Skaten, Basketball- und Tischtennisspielen. Der Paradiso Tennis Court in Sguancia verfügt über zwei Tennisplätze mit vollständig erneuerten Belägen und renovierten Umkleideräumen. Zur Anlage gehören eine Erfrischungsbuvette sowie ein Umkleideraum mit Dusche.
Auf dem Gipfel: Natur, Museum und Aussicht
Das Gipfelgebiet des Monte San Salvatore umfasst einen Naturpark mit botanischen Wegen, ein Museum und eine Dauerausstellung zu Mineralien und Fossilien. Das Museum San Salvatore zeigt religiöse Gegenstände, Mineralien und Exponate zu Blitzen. Vom Monte San Salvatore reicht der 360-Grad-Blick nach Süden über den See und nach Westen zu den hohen Alpengipfeln.
Die Standseilbahn auf den Monte San Salvatore fährt von Lugano-Paradiso ab. Die Wanderung San Salvatore–Paradiso führt durch den Wald nach Pazzallo, wo sich die Zwischenstation der Standseilbahn befindet, und steigt anschließend über den Bahnhof Paradiso nach Paradiso hinab. Wenn Sie die Fahrt mit der Standseilbahn einplanen, prüfen Sie den aktuellen Fahrplan. Auf dem Gipfel gibt es ein Restaurant mit großer Panoramaterrasse, eine Selbstbedienungsterrasse und Picknickmöglichkeiten. Mediterrane Küche wird ebenfalls auf dem Monte San Salvatore angeboten.
Kulturgeschichte in Paradiso
Das Oratorio della Geretta in Paradiso ist der seligen Jungfrau Maria gewidmet und wurde 1709 errichtet. Im Chor befindet sich ein Fresko aus dem 18. Jahrhundert, das die Heilige Dreifaltigkeit darstellt. Es ist ein Werk der Brüder Giuseppe Antonio Maria und Giovanni Antonio Torricelli. Auch die beiden erhaltenen tragenden Säulen des früheren Portikus gehören zur Geschichte des Oratorio: Sie stammen aus dem 15. oder 16. Jahrhundert und zählen zu den historischen Denkmälern des Kantons Tessin. Die Casa del Castello in Paradiso ist als Kulturgut eingestuft.
So richten Sie Ihre Auswahl nach dem Schwerpunkt Ihrer Reise, ohne aus den verschiedenen Angeboten einen festen Ablauf machen zu müssen.
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