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Der Seeburgpark zieht sich 2,5 Kilometer vom Kreuzlinger Hafen um Schloss Seeburg herum am Bodenseeufer entlang. Diese lange Uferlinie erzählt Kreuzlingen als Stadt zwischen See, Grün und Geschichte. Unmittelbar angrenzend bildet Kreuzlingen mit Konstanz in Deutschland einen grenzüberschreitenden Siedlungsraum; zugleich ist die Stadt Sitz des Bezirks Kreuzlingen. Für Ihren Aufenthalt setzen Uferwege, Natur, Kunst und Stadtgeschichte unterschiedliche Akzente.

Seeburgpark und Tierpark

Der Seeburgpark gilt als grüner Park Kreuzlingens und bietet Möglichkeiten zum Spazierengehen, Picknicken und Erholen. Im Park liegt der Tierpark Kreuzlingen, der alte, vom Aussterben bedrohte Haustierrassen beherbergt. Ziegen, Schafe und Esel können dort gefüttert und gestreichelt werden. Wenn Sie die Tierbegegnung einplanen, prüfen Sie die aktuellen Besuchsbedingungen, da sich die Abläufe ändern können.

Ein öffentlich zugänglicher Garten ergänzt den Park: In seinen Beeten wachsen zahlreiche Heil- und Gewürzpflanzen, geordnet nach ihrer Wirksamkeit. So können Sie den Spaziergang am See mit einem botanischen Blick auf Pflanzen verbinden, die im Alltag als Heil- oder Gewürzpflanzen bekannt sind. Parkeinrichtungen und Zugangsregelungen können sich ändern; prüfen Sie aktuelle Hinweise, wenn Sie ein bestimmtes Angebot einplanen.

Vom Bachlauf zum Ufer

Zwei Wege folgen den Bachläufen auf unterschiedlichen Verläufen. Der Saubachweg begleitet den Saubach von oberhalb Bernrain durch den Ortsteil Emmishofen bis zu den Sportanlagen Döbeli. Der Chogenbachweg beginnt am Lengwiler Weiher, führt über Kurzrickenbach bis zum Bodensee und endet am Steg beim Fischerhaus. Damit lässt sich die Wegwahl am Verlauf ausrichten: Der eine Weg führt durch Emmishofen zu den Sportanlagen, der andere vom Weiher bis ans Seeufer.

Auch zwei Hörspaziergänge setzen verschiedene Schwerpunkte. «Seegeschichten» beginnt beim Seemuseum, verläuft am Ufer entlang und kehrt nach etwa 60 Minuten zum Ausgangspunkt zurück. «Baumgeflüster» umfasst 17 Stationen zu Bäumen, die bis zu 120 Jahre alt sind. Die Verfügbarkeit der Audioguides kann sich ändern; prüfen Sie diese vorab, wenn Sie einen Hörspaziergang fest einplanen.

Natur am Lengwiler Weiher

Das Schutzgebiet Lengwiler Weiher verbindet Naherholung und Naturschutz. Zu seiner Landschaft gehören Weiher, von Bachläufen durchzogene Wälder und Flachmoore. Schilfgürtel und Riedwiesen bieten selten gewordenen Amphibien- und Vogelarten Laich- und Brutplätze. Wer sich für Naturbeobachtung interessiert, findet hier einen anderen Schwerpunkt als am offenen Bodenseeufer: Feuchtgebiete und Lebensräume stehen im Mittelpunkt.

Die Pro-Natura-Hütte dient als Ausgangsbasis für Aktivitäten und ermöglicht Schulen sowie interessierten Gruppen Naturkunde vor Ort. Gruppenangebote und Zugang sollten vor einem Besuch geprüft werden. Der Bezug des Chogenbachwegs zum Lengwiler Weiher macht den Weiher außerdem zu einem benannten Ausgangspunkt eines der Wege, die bis zum Bodensee führen.

Museen, Kunst und Geschichte

Das Museum Rosenegg befindet sich in einem Rokoko-Palais, das die Weinhändlerfamilie Bächler um 1785 errichten ließ. Im ehemaligen Weinkeller ist die Ausstellung «Hüben und Drüben» zur schweizerisch-deutschen Grenze eingerichtet. Wenn diese Ausstellung für Ihren Besuch ausschlaggebend ist, prüfen Sie die aktuellen Ausstellungsangaben.

Im Seemuseum begegnen Sie Geschichte und Gegenwart der Schifffahrt und Fischerei am Bodensee. Digitale Schnitzeljagden sind als Entdeckungsreisen auf und unter dem Wasser angelegt; prüfen Sie das aktuelle Angebot, wenn Sie eine solche Tour einplanen. Die Kunstwege in Kreuzlingen ermöglichen individuell zusammengestellte Stadtrundgänge zu Orten und Kunstwerken. QR-Codes liefern Informationen zu den Werken und ihren Standorten. Der Thurgauer SeeKunstweg bildet dazu einen regionalen Kontrast: Er führt von Arbon über Romanshorn und Kreuzlingen bis nach Stein am Rhein und umfasst sechs Kunstwerke in Kreuzlingen.

Auch ältere Kapitel der Stadtgeschichte sind greifbar. Das Augustinerstift «crucelin» wurde 1125 von Bischof Ulrich I. von Konstanz gegründet, 1633 im Nachgang zur schwedischen Belagerung von Konstanz zerstört und 1650 am heutigen Ort neu aufgebaut. Schloss Seeburg entstand 1598, wurde nach einem Brand 1633 wieder instand gesetzt und diente anschließend den Kreuzlinger Äbten als Sommersitz. Der Kunstraum Kreuzlingen widmet sich zeitgenössischer Kunst und dem Diskurs darüber; sein Programm umfasst Ausstellungen, Performances, diskursive und soziale Veranstaltungen sowie Vermittlungsangebote. Wegen Bauarbeiten gibt es keine regulären Öffnungszeiten. Prüfen Sie den Zugang für die jeweilige Veranstaltung.

Schifffahrt und Bad Egelsee

Von den Kreuzlinger Anlegestellen verkehren Schifffahrtsgesellschaften auf dem Untersee bis Stein am Rhein und bieten Rundfahrten auf dem Bodensee an. Außerdem können Pedalos und Motorboote gemietet werden. Da Services und Vermietungen saisonal wechseln können, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Fahrpläne und Vermietungsangaben für Ihren Reisezeitraum.

Das Bad Egelsee bietet ein Familien- und ein Erlebnisbecken, einen Kleinkindbereich, zwei Sprungplattformen und eine 40-Meter-Rutschbahn. Zur Erholungszone gehören ein Dampfbad und eine Sauna, Erlebnisduschen, eine Kneipp-Nische und ein heißer Stein. Ausstattungsmerkmale können sich bei Renovierungen ändern; prüfen Sie aktuelle Angaben, wenn ein bestimmtes Angebot für Ihre Planung wichtig ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Kreuzlingen, Tägerwilen, Gottlieben, Ermatingen, Altnau, Lipperswil, Salenstein, Güttingen, Langrickenbach, Lengwil, Wäldi, Münsterlingen, Bottighofen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Thurgau.

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