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Auf etwa 1.800 Metern liegt Rosswald auf einem Hochplateau nördlich des Monte-Leone-Massivs am Rand des Simplons. Die Ortschaft gehört zur Gemeinde Termen im Bezirk Brig im Kanton Wallis. Ihr Profil ist vor allem winterlich geprägt; Rundwege, ein Schneeschuhweg und eine Fahrradtour ergänzen die Möglichkeiten für aktive Tage. Dazu kommt mit der Kapelle St. Anna ein kultureller Akzent. Welches dieser Themen Ihren Aufenthalt bestimmt, kann auch bei der Wahl der Reisezeit eine Rolle spielen.

Wintersport und Rodelbahnen

Das Skigebiet ist bis auf 2.600 Meter ausgebaut und verfügt über vier Skilifte. Es umfasst 25 Pistenkilometer in den Schwierigkeitsgraden Blau, Rot und Schwarz. Umfang und Einstufungen können sich mit künftigen Anpassungen des Gebiets verändern. Die Entwicklung des Skigebiets begann Mitte des 20. Jahrhunderts; 1953 wurde die Seilbahn gebaut und die ersten Pisten wurden präpariert. Direkt an der Bergstation befindet sich ein Kidspark mit Förderband.

Die zwei Rodelbahnen unterscheiden sich vor allem am Start: Eine beginnt direkt an der Bergbahn und führt in Richtung Resti. Für den Start der zweiten ist zunächst ein zehnminütiger Aufstieg nötig. Nach einigen Kurven kreuzen sich die Bahnen und führen hinunter zur Talstation in Ried-Brig. Ihr Betrieb hängt von den Bedingungen ab. Damit haben Sie zwei unterschiedliche Startvarianten im Blick, ohne dass die Abfahrt denselben Ausgangspunkt voraussetzt.

Zu Fuß und mit dem Velo unterwegs

Der Rundweg Bergwasser ist 4,70 Kilometer lang, dauert 1,5 Stunden und ist als mittelschwer eingestuft. Daneben bietet Rosswald drei Rundwege über die Alp.

Der Schneeschuhweg Rosswald–Fleschboden ist mit geeigneter Ausrüstung und passenden Verhältnissen leicht begehbar und auch für Anfänger geeignet. Sein Abstieg ist sehr sonnig und bietet Ausblicke ins Rhonetal bis ins Zentralwallis; wie weit die Sicht reicht, hängt vom Wetter ab.

Auch eine Fahrradtour ist beschrieben: Sie beginnt an der Bergstation, führt über Resti und zurück zur Talstation. Die Kapelle St. Anna setzt einen kulturellen Gegenpunkt zu den Aktivitäten im Freien. Sie besitzt einen hübschen gotischen Altar mit einem Relief des heiligen Michael und bemalten Flügeln.

Landschaft, Geschichte und Anreise

Zur historischen Nutzung Rosswalds gehörten Weiden und Alpenwirtschaft. Die steil abfallenden Hänge in Richtung Gantertal und Ried-Brig wurden forstwirtschaftlich genutzt. Heute ist Rosswald eine autofreie Zone mit zahlreichen Chalets und einem modernen Skigebiet.

Für die Planung Ihrer Übernachtung ist die Saison ein praktischer Ausgangspunkt: Im Sommer erreichen Sie Rosswald per Seilbahn oder Straße, im Winter nur mit der Seilbahn von der Talstation in Ried-Brig auf rund 1.030 Metern. Die Talstation ist mit dem Auto oder dem Postauto ab Brig erreichbar. Wenn Sie mit dem Postauto anreisen, prüfen Sie den Fahrplan vor der Fahrt. Die Auto-Parkplätze in Ried-Brig sind kostenlos; Parkierungsbedingungen können sich ändern.

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