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Die Suone Bisse de Ricard geht auf das 15. Jahrhundert zurück und ist weiterhin in Betrieb. Ein Spazierweg verläuft oberhalb der Rhône-Ebene; ein Weg begleitet die Suone auf ihrem gesamten Verlauf durch Weinberge und schattige Wiesen bis zur Rèche unterhalb eines Wasserfalls. Für die Suche nach einem Hotel in Chalais Vs können Sie diesen Wander-Schwerpunkt mit den Kultur- und Naturthemen des Ortes abgleichen.

Wandern an der Bisse und auf Themenwegen

Die Bisse de Ricard verbindet eine historische Suone mit einem Weg, der ihrem Verlauf folgt. Eine andere Perspektive bietet das Projekt „De Chalais aux chalets“: Sein vertikaler Weg verbindet Chalais mit dem Crêt du Midi und durchquert fünf Vegetationsstufen. Das Konzept didaktischer Wanderungen entstand 2014, um die Besonderheiten der Gemeinde Chalais hervorzuheben. Der Weg kreuzt zwölf thematische Wege, die als „… en passant par…“ bezeichnet werden.

Auch verschiedene Streckenformen sind beschrieben. Eine sieben Kilometer lange Rundstrecke führt nacheinander über die didaktischen Wege „en passant par Chalais“, „en passant par le Ricard“ und „en passant par la Ferme“. Der Weg verbindet die Dörfer Chalais und Réchy, führt durch Réchy bis zu den alten Kohleminen und verläuft am Ufer der Rèche entlang. Für den Start des Weges erreichen Sie vom Bahnhof Sierre aus mit einem Sierrois-Bus oder einem Postauto die Haltestelle „Chalais Téléphérique“. Die genannten Streckenlängen und Wegmerkmale helfen, die Wanderoptionen zu vergleichen, ohne eine Gehzeit oder einen Schwierigkeitsgrad vorauszusetzen.

Ortsgeschichte und Kapelle von Réchy

Im 13. Jahrhundert löste sich Chalais von der Herrschaft Sierre und bildete eine Kastlanei. Diese wurde zunächst einer Familie als Lehen übertragen, die bald den Namen von Chalais annahm. Chalais wurde von Einwohnern von Vercorin gegründet, die in die Ebene hinuntergingen, um dort Reben anzubauen. Auf dem Gemeindegebiet von Chalais wurden zudem fünf Schalensteine, auch Näpfchensteine genannt, beobachtet.

Die Kapelle von Réchy ist dem heiligen Mathias geweiht und wurde 1826 gesegnet. Ihr Altaraufsatz aus demselben Jahr ist als historisches Denkmal von kantonaler Bedeutung eingestuft. Die Kapelle besitzt außerdem einen unter Glas gemalten Kreuzweg aus dieser Zeit, der im französischsprachigen Wallis als äußerst selten gilt. Diese kunsthistorischen Details geben dem Besuchsthema Réchy einen eigenen Schwerpunkt neben den Wanderwegen und der älteren Ortsgeschichte.

Freizeit, Tiere und lokale Weine

Der Espace du Lavioz liegt fünf Gehminuten vom Dorfzentrum entfernt. Dort gehören eine Buvette, Freizeitaktivitäten, Veranstaltungen und Spielbereiche zusammen. Die Arche des Crétillons umfasst mehr als 200 Tiere. Besucher können sie mit Samen füttern, die an der Buvette verkauft werden; außerdem gibt es ein Erfrischungsrestaurant, in dem sich die eigenen regionalen Produkte des Betriebs verkosten lassen. Die Arche liegt in einem ökologisch artenreichen Gebiet.

Zur Arche des Crétillons führen zwei Zugangsoptionen: mit dem Fahrzeug über Briey oder über einen didaktischen Weg vom Standort der Seilbahn in Chalais. Da sich Zugangsregelungen ändern können, prüfen Sie diese vor Ihrer Anreise. So lässt sich dieser Programmpunkt mit den konkreten Anreisebedingungen planen, statt eine Route oder Zugangsmöglichkeit als unveränderlich anzunehmen.

La Pertille wurde 2023 von Rachel Perret und Véronique Antille gegründet, die aus Chalais stammen. Besucher werden dort empfangen, um die ersten Weine der beiden kennenzulernen; eine Buchung ist erforderlich. Damit unterscheiden sich die Themen für einen Aufenthalt: Wanderwege, Kapelle und Ortsgeschichte stehen ebenso im Raum wie Tierfütterung, regionale Produkte und Wein.

Natur im Vallon de Réchy

Das Naturschutzgebiet Vallon de Réchy ist seit 1998 im eidgenössischen Inventar der Landschaften, Ortsbilder und Naturdenkmäler (IFP) eingetragen und als Gebiet von nationaler Bedeutung eingestuft. Zu seinen Merkmalen gehören ein Wasserfall, die Mäander des Ar du Tsan, der Lac du Louché und eine vielfältige Fauna. Das Gebiet kann zu Fuß erkundet werden. Damit eröffnet das Vallon einen Natur-Schwerpunkt, der sich inhaltlich von der Kulturgeschichte der Kapelle und den thematischen Wanderwegen unterscheidet.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Siders.

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