Malá Úpa verbindet Berglandschaft mit mehreren unterschiedlichen Entdeckungen: Gipfel über 1.000 Meter, Zeugnisse des Erzbergbaus, historische Baugeschichte, Wege und Skipisten. Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, hilft ein erster Schwerpunkt bei der Orientierung: Soll die Reise vor allem zu Bergbau und Gestein führen, zur Wegeplanung oder auf die Pisten des Skigebiets?
Berglandschaft und Bergbaugeschichte
In Malá Úpa und der näheren Umgebung gibt es zehn Gipfel mit mehr als 1.000 Metern Höhe. Eine konkrete Verbindung von Landschaft und Geschichte bietet die Hornická stezka: Sie hat 16 Stationen in Malá Úpa und drei weitere auf dem Weg in das benachbarte polnische Kowary. In Malá Úpa führt die Stezka durch Zeugnisse des Erzbergbaus und zum Mundloch eines Erkundungsstollens aus den 1950er-Jahren. Außerdem zeigt sie beispielhafte Typen des Riesengebirgsgesteins sowie Felsformationen. So können Sie bei einer Routenwahl neben der Bergbaugeschichte auch die geologischen Themen des Weges berücksichtigen.
Kirche und Brauerei mit eigener Geschichte
Die einschiffige Kirche St. Peter und Paul in Malá Úpa wurde zwischen 1788 und 1799 errichtet. Nach einem Brand im Jahr 1806 wurde sie wiederhergestellt und umgebaut. Die Jahreszahlen unterscheiden damit die ursprüngliche Bauzeit von der späteren Veränderung des Gebäudes.
Auch Pivovar Trautenberk hat eine historische Ortsgeschichte: Die Brauerei befindet sich in der ehemaligen Tippeltova bouda, die später als Hotel Družba bekannt war. Sie braut nicht pasteurisiertes und nicht filtriertes Bier; Produktionsdetails können sich ändern. Besichtigungen des Bereichs, in dem das Bier gebraut wird, sind möglich. Wenn Sie eine solche Besichtigung einplanen, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsinformationen.
Wege mit unterschiedlichen Planungsoptionen
Die Pohádková stezka umfasst zehn Stationen. An jeder gibt es etwas zur Unterhaltung, ein Bild zum Abpausen und ein Märchen. Sie können den Weg verkürzen, indem Sie den Abschnitt um den Kraví hora auslassen, oder ihn in mehrere Tagesetappen aufteilen. Eine Karte der Pohádková stezka ist im Informationszentrum an den Pomezní Boudy erhältlich. Damit stehen sowohl eine kürzere Streckenvariante als auch eine Aufteilung auf mehrere Tage zur Wahl.
Für Radfahrende verläuft die KRNAP-Radroute 24A „Okolo Kraví hory“ als Rundkurs auf Waldwegen. Sie führt von der Kirche in Malá Úpa zu den Stationen 6 und 7 der Pohádková cesta. Im Unterschied zur veränderbaren Etappeneinteilung der Pohádková stezka sind hier Rundkurs, Untergrund und Zielpunkte die konkreten Merkmale für die Planung. Prüfen Sie vor der Fahrt die Routenbedingungen und Zugangsregeln.
Skigebiet und Besucherparkplätze
Das Skigebiet SKiMU Malá Úpa besteht aus den verbundenen Teilgebieten Pomezky und U Kostela. Zusammen gibt es dort mehr als sechs Kilometer blaue und rote Skipisten. Die Längenangabe gilt für beide Teilgebiete zusammen, nicht als getrennte Angabe für jeden Bereich. Pistenlänge und Ausstattung können sich saisonal ändern; prüfen Sie deshalb vor einem Skitag die aktuellen Angaben.
In Malá Úpa gibt es vier Besucherparkplätze. P1 Sportcentrum ist das größte Parkgelände und liegt direkt an der polnischen Grenze. P2 Infocentrum liegt beim Informationszentrum und ist nur für das Tagesparken bis 23 Uhr vorgesehen; dafür gilt ein besonderer Tarif. P3 Zátiší befindet sich gegenüber dem Restaurant Lesní Zátiší, P4 Spálený Mlýn in Dolní Malá Úpa. Parkregeln und Zahlungsmodalitäten können sich ändern, prüfen Sie daher vor der Anreise die aktuellen Angaben.
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