Ustersbach lässt sich über zwei konkrete Ortsmotive erschließen: die katholische Pfarrkirche St. Fridolin mit mehreren Bauphasen und die Rastmöglichkeit an der Ustersbacher Brauerei mit Bräustüble am Witaquellen-Radweg. Die Ortsgeschichte reicht wahrscheinlich ins 11. Jahrhundert zurück; die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1277 als „Usterspach“. Im übergeordneten Reiseziel Augsburg kommen außerdem Wander- und Naturangebote hinzu.
St. Fridolin: Bauform und Baugeschichte
Die katholische Pfarrkirche St. Fridolin ist ein Saalbau mit eingezogenem Chor und nördlichem Satteldachturm. Der Saalbau bildet den Hauptraum; der eingezogene Chor und der Turm ergänzen diese Grundform als eigene Bauteile. Der Turm steht an der Nordseite. Auch die Baugeschichte verteilt sich auf verschiedene Teile: Das Turmuntergeschoss ist mittelalterlich, der Chor stammt vom Anfang des 16. Jahrhunderts, und Joseph Meitinger errichtete das Langhaus 1726. Die Datierungen markieren eine Abfolge vom mittelalterlichen Turmuntergeschoss über den Chor bis zum Langhaus des 18. Jahrhunderts. Für Architekturinteressierte lohnt sich der Blick auf zwei Ebenen: die Grundform aus Saalbau, Chor und Turm sowie die zeitliche Abfolge der Bauteile. Die Begriffe beschreiben den Baukörper, die Jahresangaben ordnen die Bauphasen.
Ortsgeschichte: Ursprung und erste Erwähnung
Die Ortsgeschichte hat eine klare Unterscheidung zwischen vermutetem Ursprung und datierter Erwähnung. Ustersbach dürfte im 11. Jahrhundert entstanden sein; erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1277 unter dem Namen „Usterspach“. Das 11. Jahrhundert bezeichnet somit eine wahrscheinliche Entstehungszeit, während 1277 die erste schriftliche Nennung festhält. Wer sich für die historischen Anfänge interessiert, kann beide Angaben nebeneinander lesen, ohne die vermutete Gründungszeit mit dem Urkundenjahr gleichzusetzen. Die ältere Form „Usterspach“ macht außerdem die damalige Ortsbezeichnung sichtbar.
Radpause am Witaquellen-Radweg
Am Witaquellen-Radweg gibt es an der Ustersbacher Brauerei mit Bräustüble eine Möglichkeit für eine Verschnaufpause sowie eine E-Bike-Ladestation. Für die Planung einer Radtour sind das zwei praktische Aspekte: eine Pause und das Laden des E-Bikes. Prüfen Sie den Betriebsstatus, bevor Sie sich auf das Angebot verlassen.
Wander- und Naturziele im übergeordneten Reiseziel Augsburg
Der Naturpark Augsburg – Westliche Wälder ist Mittelschwabens einziger Naturpark und bietet verschiedene Wander- und Radwanderwege. Im Landkreis Augsburg steht außerdem ein gut ausgebautes Radwegenetz zur Verfügung. Die Regionen Stauden, Holzwinkel und Reischenau gehören ebenfalls zum Naturpark.
An zwei konkreten Wanderwegen lässt sich die Auswahl nach Länge und Form vergleichen. Der drei Kilometer lange Meditationsweg führt von der Zisterzienserinnenabtei Oberschönenfeld entlang des Waldrands im Schwarzachtal zum Weiherhof. Der LandArt-Kunstpfad Bonstetten ist ein 5,65 Kilometer langer Rundwanderweg. Auf ihm erklärt der Künstler Hama Lohrmann persönlich seine Skulpturen. Damit unterscheidet sich der Meditationsweg als kürzere Verbindung zwischen benannten Orten vom längeren Rundweg mit Kunstbezug; die Distanzdifferenz beträgt 2,65 Kilometer. Ebenfalls im übergeordneten Reiseziel Augsburg bietet Westwood Alpacas regelmäßige Alpaka-Wanderungen und Ausflüge durch den Naturpark an.
Weitere Reiseziele entdecken: Horgau, Bobingen, Thierhaupten, Stadtbergen, Scherstetten, Altenmünster, Gessertshausen, Welden.
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