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Kunst am Wanderweg, Naturerlebnisse und Technikgeschichte eröffnen im Reiseziel Augsburg unterschiedliche Entdeckungswinkel. Der LandArt-Kunstpfad Bonstetten verbindet eine Wanderstrecke mit Skulpturen; der Meditationsweg führt am Waldrand des Schwarzachtals entlang. Im näheren Umfeld ergänzt das Lechmuseum Bayern diesen Blick um die Geschichte der Wasserkraft. So stehen Wege, Landschaft und technische Zeugnisse nebeneinander.

Kunst am Weg: LandArt in Bonstetten

Der LandArt-Kunstpfad Bonstetten ist ein 5,65 Kilometer langer Rundwanderweg. Auf dem Weg erklärt der Künstler Hama Lohrmann persönlich seine Skulpturen. So gehören Kunst und die Erläuterung durch den Künstler zum Wegerlebnis, während die Rundform eine klare Einordnung der Route bietet. Wenn Sie bei einer Wanderung auch Bildhauerei entdecken möchten, setzt dieser Pfad dafür einen konkreten Schwerpunkt.

Zwei Wege, unterschiedliche Streckenprofile

Der drei Kilometer lange Meditationsweg führt von der Zisterzienserinnenabtei Oberschönenfeld zum Weiherhof am Waldrand des Schwarzachtals entlang. Er ist kürzer als der LandArt-Kunstpfad; zugleich sind seine Bezugspunkte benannt, während der Bonstetter Weg als Rundwanderweg beschrieben ist. Länge und Verlauf bieten einen konkreten Vergleich, wenn Sie einen Weg für Ihren Aufenthalt auswählen. Im Landkreis Augsburg steht außerdem ein gut ausgebautes Radwegenetz zur Verfügung. Für die Reiseplanung ergeben sich damit verschiedene Fortbewegungsarten: zwei konkret beschriebene Wanderwege und ein Radwegenetz auf Landkreisebene.

Naturpark und weitere Ausflüge

Auch der Naturpark bietet einen regionalen Rahmen: Die Regionen Stauden, Holzwinkel und Reischenau gehören zum Naturpark Augsburg — Westliche Wälder. Westwood Alpacas bietet regelmäßige Alpaka-Wanderungen und Ausflüge durch den Naturpark an. Wenn Sie neben den beschriebenen Wegen eine weitere Form des Naturerlebnisses suchen, können diese Angebote eine eigene Möglichkeit für Ihre Ausflugsplanung sein.

Technikgeschichte im näheren Umfeld

Das Lechmuseum Bayern befindet sich im Historismusbau des 1907 in Betrieb genommenen Wasserkraftwerks Langweid. In einem zweistöckigen, begehbaren Turbinenhaus ist eine original erhaltene Wasserkraftturbine von 1907 zu sehen. Das Kraftwerk erzeugt bis heute Strom und gehört zum UNESCO-Welterbe „Augsburger Wassermanagement-System“. Hier treffen eine erhaltene Turbine aus dem Jahr 1907 und die fortdauernde Stromerzeugung des Kraftwerks aufeinander. Für Kulturinteressierte eröffnet sich damit ein anderer Blickwinkel als bei Kunst und Wanderwegen: Im Mittelpunkt stehen Wasserkraft, ein technisches Bauwerk und dessen Stellung im Welterbe. Zum Augsburger Wassermanagementsystem gehören 22 Welterbeobjekte, darunter Wehranlagen, Wasserpumpwerke, Kraftwerke, Brunnen und eine Kanustrecke. Das Spektrum reicht damit über die Stromerzeugung hinaus und schließt weitere Formen des Umgangs mit Wasser ein.

Weitere Reiseziele entdecken: Zusmarshausen, Stadtbergen, Königsbrunn, Horgau, Gersthofen, Fischach, Bobingen, Augsburg, Wehringen, Diedorf, Aystetten, Adelsried, Thierhaupten, Kutzenhausen, Altenmünster, Nordendorf, Welden, Lechfeld, Neusäß, Gessertshausen, Meitingen, Langerringen, Scherstetten, Walkertshofen, Ustersbach, Ehingen, Schwabmünchen, Untermeitingen, Dinkelscherben, Langweid am Lech

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