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Stadtbergen lässt sich für einen Aufenthalt anhand dreier gut unterscheidbarer Themen erschließen: Kirchenbau, Kunst und Freizeit. Besonders prägnant sind die erhöht stehenden Kirchen in Stadtbergen und Leitershofen. Dazu kommen eine Ausstellung zur Hinterglasmalerei, ein Kunstraum und ein Skulpturenpark. Für die Planung hilft auch der Blick auf den öffentlichen Verkehr: Große Teile Stadtbergens werden von den Tramlinien 2 und 6 sowie von verschiedenen Buslinien erreicht.

Kirchen als Orientierungspunkte

Die Pfarrkirche St. Nikolaus steht auf einer Anhöhe und gilt als Mittelpunkt und Wahrzeichen der Stadt; auch im Stadtwappen ist sie zu sehen. Sie wurde 1730/31 an der Stelle einer spätgotischen Vorgängerkirche errichtet. Im Inneren prägen ein einschiffiges Langhaus, der eingezogene Chor und Deckengemälde der Künstler Bergmüller und Albrecht den Eindruck. So verbindet sich die Baugeschichte mit einer klar benennbaren Gestaltung des Kirchenraums.

In Leitershofen steht die barocke, kostbar ausgestattete St. Oswald-Kirche auf dem Kirchberg, etwas erhöht über dem ursprünglichen Ortskern. Sie entstand 1732 nach Plänen des Füssener Baumeisters Johann Georg Fischer. 1928 wurde sie um ein Joch verlängert, bevor sie von 1979 bis 1983 aufwendig restauriert wurde. Seit 1970 ist sie nicht mehr Pfarrkirche; regelmäßig werden dort der Rosenkranz gebetet und eine Abendmesse gefeiert. Die Baugeschichte und die heutige religiöse Nutzung sind damit zwei unterschiedliche Aspekte dieses Ortes.

Kunst von der Sammlung bis zum Skulpturenpark

Die Dr.-Georg-Frank-Altenhilfe-Stiftung in Stadtbergen beherbergt seit 2006 die Dauerausstellung „Kunst Hinter Glas“ der Hilda-Sandtner-Stiftung. Sie umfasst 63 internationale Exponate der Hinterglasmalerei aus vier Jahrhunderten, vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Der Kunstraum Am Pfarrhof Leitershofen setzt einen anderen Schwerpunkt: Dort wird zeitgenössische Kunst in Form von Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation und Fotografie ausgestellt. Zusammen zeigen diese beiden Angebote eine Spannweite von einer historischen Kunsttechnik bis zu verschiedenen zeitgenössischen Ausdrucksformen.

Eine weitere Kunstform findet sich im Skulpturenpark am August-Abenstein-Weg. Dort werden im dreijährigen Turnus die Teilnehmenden der Endrunde des bayernweit ausgeschriebenen Skulpturenkunstpreises Stadtbergen präsentiert. Im Unterschied zur Ausstellung zur Hinterglasmalerei steht hier ein wiederkehrender Wettbewerb im Mittelpunkt; der Turnus ist ein praktischer Orientierungspunkt, wenn Sie dieses Angebot in Ihre Planung einbeziehen möchten.

Freizeit und Verkehrsplanung

Ein Pumptrack für Mountainbikes und Skateboards, eine Kneipp-Anlage und ein 9-Loch-Golfplatz befinden sich in Stadtbergen. Die unterschiedlichen Schwerpunkte reichen damit von Bewegung auf dem Pumptrack über Kneipp bis zum Golf. Welche davon für Ihren Aufenthalt wichtig sind, können Sie bei der Wahl des Reiseziels und Ihrer Unterkunft als eigene Planungspunkte berücksichtigen.

Große Teile Stadtbergens werden von den Straßenbahnlinien 2 und 6 sowie von verschiedenen Buslinien der Augsburger Verkehrsgesellschaft erreicht. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Linien- und Fahrplaninformationen. So lässt sich die konkrete Verbindung in die Planung einbeziehen, ohne für den ganzen Ort dieselbe Erreichbarkeit vorauszusetzen.

Die Unterkunft an den eigenen Plänen ausrichten

Für die Suche nach einem Hotel in Stadtbergen ist es hilfreich, zuerst den Schwerpunkt des Aufenthalts festzulegen: Soll es vor allem um Kirchen und Kunst gehen, oder möchten Sie auch Freizeitangebote einplanen? Anschließend können Sie Ihre konkreten Ziele und die jeweils passenden Verkehrsverbindungen berücksichtigen. Die Stadt bietet damit mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte für eine Reiseplanung, ohne dass daraus ein einheitliches Programm für alle Besucher werden muss.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Augsburg.

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