Wer Rehau für einen Aufenthalt auswählt, kann Radwege, Themenwege und Ortsgeschichte in die Planung einbeziehen. Dabei unterscheiden sich die Angebote deutlich: Die Perlenroute verläuft über mehrere Orte, der Themenweg Franzosengräber hat konkrete Streckenangaben, und Museen sowie Kirchen setzen einen kulturhistorischen Schwerpunkt. So lässt sich zunächst entscheiden, ob Bewegung auf dem Rad, ein Themenweg oder Ortsgeschichte den Aufenthalt prägen soll.
Rad- und Themenwege in Rehau
Der Eulenweg beginnt neben der Bahnunterführung an der Landstraße zwischen Fohrenreuth und Eulenhammer. Mit dem Fahrrad ist er über die Perlenroute erreichbar. Diese Route ist 27 Kilometer lang und führt von Oberkotzau über Rehau, Schönwald und Selb bis nach Asch. Damit stehen unterschiedliche Maßstäbe für die Planung nebeneinander: ein benannter Startbereich des Eulenwegs und eine längere Radroute durch mehrere Orte.
Beim Themenweg Franzosengräber sind es vom Parkplatz an der Kreisstraße HO 4 etwa 3,3 Kilometer. Mit dem Rückweg über einen Waldweg beträgt die Strecke etwa 6,5 Kilometer. Die beiden Angaben helfen, den Streckenumfang der jeweiligen Variante einzuschätzen. Angelegt wurde der Weg anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Franzosengräber in Rehau.
Der Planetenweg bietet einen anderen thematischen Zugang: Er erläutert unter anderem die Bedeutung jedes Planeten in der griechischen Mythologie. Wer sich für solche kulturellen Bezüge interessiert, kann diesen Schwerpunkt in die Auswahl der Wege einbeziehen. Im Vergleich dazu richtet sich der Franzosengräber-Weg auf die Geschichte der Franzosengräber in Rehau.
Museum und Ortsgeschichte
Im Museumszentrum in Rehau hat die historische Drogerie Zapf einen eigenen Ausstellungsraum. Ebenfalls dort zeigt die Originaleinrichtung eines Rehauer Schmieds, wie körperlich schwer die Arbeit früherer Zeiten war. Beide Themen eröffnen unterschiedliche Einblicke: Die Drogerie und die Schmiedeeinrichtung machen jeweils einen konkreten Teil der Ortsgeschichte greifbar.
Ein weiterer geschichtlicher Schwerpunkt liegt im Ortsteil Pilgramsreuth. Der Ursprung der Dorfkirche dort geht auf das Jahr 1308 zurück. Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche besitzt Reste gotischer Fresken und eine einheitliche, reiche Ausstattung aus dem Barock um 1700. Die Ausstattung und die Fresken verweisen auf unterschiedliche kunstgeschichtliche Epochen innerhalb derselben Kirche.
Am Maxplatz erinnern die Friedenseichen an ein Ereignis aus dem Jahr 1871: Sie wurden am 12. April nach dem Ende des Deutsch-Französischen Krieges bei einem Friedensfest gepflanzt. Zusammen mit der älteren Kirchengeschichte in Pilgramsreuth bietet dieser Ort einen weiteren, zeitlich klar verankerten Zugang zur Geschichte Rehaus.
Planung für Ihren Aufenthalt
Auch der Naturhof Faßmannsreuther Erde bietet verschiedene Formate für Gruppen und Einzelbesucher: Führungen, Seminare und Vorträge. Klären Sie die Verfügbarkeit vor Ihrer Anreise mit dem Naturhof ab. So können Sie diesen Programmpunkt mit der nötigen Abstimmung in Ihre Planung aufnehmen.
Rehau liegt an der Bahnlinie Hof–Selb beziehungsweise Gutenfürst–Marktredwitz. Prüfen Sie für Ihre konkrete Anreise die aktuelle Verbindung. Bei der Suche nach einem Hotel in Rehau hilft es, zuerst den Schwerpunkt des Aufenthalts festzulegen: Radroute, Themenwege oder historische Orte. So können Sie Ihre Übernachtungsplanung an den Zielen ausrichten, die Sie tatsächlich besuchen möchten.
Weitere Reiseziele entdecken: Zell im Fichtelgebirge, Hof, Oberkotzau, Issigau, Lichtenberg, Schauenstein, Schwarzenbach am Wald, Schwarzenbach an der Saale.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hof.