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Ein 2,4 Kilometer langer Rundweg und die Thementour „Radlsafari“ eröffnen in Unterreit zwei unterschiedliche Perspektiven auf den Wildfreizeitpark Oberreith. Der Weg ist zugleich Naturlehrpfad; die Radtour führt unter anderem durch Unterreit und nennt den Park als Höhepunkt. Für die Tagesplanung macht das einen klaren Unterschied: Im Park stehen Weg und Stationen im Vordergrund, auf dem Rad die Tour als Ganzes.

Rundweg und Aussichtsturm im Wildfreizeitpark Oberreith

Der Rundweg führt zu Tiergehegen, Volieren, einer Teichanlage mit Biotop, einem Schaubienenhaus und einem Streichelzoo. Damit verbindet er Tierbeobachtung mit Naturthemen und mehreren unterschiedlichen Stationen. Die Länge von 2,4 Kilometern gibt Ihnen eine konkrete Strecke für die Planung des Parkbesuchs; die Ziele entlang des Weges machen aus der Runde mehr als einen einzelnen Halt.

Eine weitere Attraktion im Wildfreizeitpark Oberreith ist der 400 Meter lange Flying Fox. Er startet von einem 35 Meter hohen Aussichtsturm, der an der höchsten Stelle des Geländes errichtet wurde. So stehen im Park unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander: der Naturlehrpfad mit seinen Stationen und eine einzelne Attraktion, deren Länge und Startturm zu den markanten Merkmalen gehören. Das kann bei der Entscheidung helfen, worauf Sie Ihren Parkbesuch ausrichten möchten.

Unterreit auf der Radlsafari

Die Radlsafari ordnet den Park in eine andere Art des Ausflugs ein. Die Thementour führt unter anderem durch Unterreit; als Höhepunkt der Runde wird der Wildfreizeitpark Oberreith genannt. Dort können Goldfasane, Brillenschafe, Sibirische Uhus und weitere Tiere beobachtet werden. Damit unterscheidet sich die Radtour vom Rundweg im Park: Sie führt durch mehrere Orte, während der Naturlehrpfad seine Stationen innerhalb des Parks bündelt. Vor dem Start sollten Sie die aktuellen Routenbedingungen prüfen.

Wenn Sie eine Ferienwohnung in Unterreit suchen, können Sie bei der Reiseplanung zuerst den Schwerpunkt Ihrer Tage bestimmen: ein Parkbesuch mit Naturlehrpfad und Tierstationen oder eine Radtour, in deren Verlauf Unterreit und der Park eine Rolle spielen. Das sind zwei konkrete Ausgangspunkte für die Gestaltung des Aufenthalts, ohne dass sich daraus eine bestimmte Übernachtungsform oder ein festes Tagesprogramm ergibt.

Stadtgeschichte in Mühldorf Am Inn

Mühldorf Am Inn bietet einen eigenen städtischen Kulturthemen-Schwerpunkt. Der 500 Meter lange Stadtplatz ist von farbenprächtigen Fassaden im Inn-Salzach-Baustil geprägt. Am Eingang des Platzes steht der Nagelschmiedturm, auch Münchener Tor genannt; er ist das älteste Gebäude der Stadt. Der Salzburger Hochbrunnen auf dem Stadtplatz war 1692 ein Geschenk des Salzburger Fürsterzbischofs Johannes Ernst von Thun. Ein kurzer Altstadtspaziergang vermittelt die Geschichte und die baulichen Schönheiten der Kreisstadt.

Auch die beiden „Traidkästen“ Haberkasten und Kornkasten erzählen von der früheren Nutzung des Orts: Die Speicher mit dem dazwischenliegenden Innenhof wurden im 15. Jahrhundert als Getreidespeicher errichtet. Der Haberkasten wurde später zu einem Kulturzentrum umgebaut. Im Geschichtszentrum und Museum Mühldorf a. Inn zeigt die Dauerausstellung „Alltag, Rüstung, Vernichtung“ die Geschichte des Landkreises in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Ausstellung „Lebensader Inn“ widmet sich dem Leben mit dem Fluss und dem heutigen Umgang mit ihm. Einen anderen, humorvollen und zugleich kritischen Zugang bietet das Jagdmus(s)eum Kotter: Statt klassischer Trophäensammlung oder Waffenwand setzt es sich mit der Jägerszene auseinander.

Weitere Reiseziele entdecken: Mühldorf Am Inn, Kraiburg Am Inn, Reichertsheim, Aschau Am Inn, Oberbergkirchen, Ampfing, Zangberg, Polling.

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