Die Krumme Lanke, das Gemeindewäldchen Zehlendorf und verschiedene Museen bieten unterschiedliche Schwerpunkte für eine Reise nach Zehlendorf. Wer eine Ferienwohnung sucht, kann die Planung an der Frage ausrichten, ob die freie Zeit eher am Wasser, auf Wegen oder in Ausstellungen liegen soll. Auch die Streckenlängen unterscheiden sich deutlich: vom Uferweg am See bis zu einer Route, die mehrere Orte verbindet.
Krumme Lanke und Wege
Die Krumme Lanke ist ein Badesee in Zehlendorf mitten im Grunewald und gehört zur Grunewaldseenkette. Spaziergänger, Angler und Badegäste nutzen sie als Erholungsgebiet. Ein mehr als zwei Kilometer langer Uferweg verläuft an der Krummen Lanke; er eignet sich zum Spazierengehen, Joggen und Radfahren.
Eine andere Größenordnung hat der 48 Kilometer lange Teltower Dörferweg. Er verbindet unter anderem die Krumme Lanke, das Landschaftsschutzgebiet „Gemeindewäldchen Zehlendorf“ und den Paul-Mebes-Park. Für die Tourenplanung lassen sich die beiden Strecken so nach ihrem Maßstab unterscheiden: der Uferweg am See und die längere Verbindung mehrerer Ziele.
Das Gemeindewäldchen Zehlendorf ist eine parkartige Waldanlage mit einem Bestand an alten Rotbuchen (Fagus sylvatica). Damit stehen neben dem See auch eine Waldlandschaft und ihre Baumarten als eigener Natur-Schwerpunkt zur Wahl.
Museen und Ortsgeschichte
Am 26. Juli 2026 wurde die Waldsiedlung Zehlendorf als siebter Bestandteil der Welterbestätte „Siedlungen der Berliner Moderne“ eingetragen. Einen anderen historischen Blick eröffnet die Dauerausstellung des Heimatmuseums Zehlendorf: „Vom Bauerndorf zur Vorortgemeinde“ zeichnet die Entwicklung des Ortes von den ländlichen Anfängen bis zur frühen Nachkriegszeit des 20. Jahrhunderts nach. Zu sehen ist außerdem ein detailliertes Modell des Dorfes um 1800. Präsentationsdetails können sich ändern; wenn Sie einen bestimmten Schwerpunkt planen, prüfen Sie die aktuellen Angaben.
Stand 31. August 2026 ist der Eintritt in das Heimatmuseum Zehlendorf frei. Prüfen Sie diese Angabe vor Ihrer Reise. Der Veranstaltungskalender umfasst Vorträge, historische Führungen, Wanderungen und Lesungen. Da einzelne Termine wechseln, lohnt sich ein Blick auf den Kalender, wenn Sie einen bestimmten Veranstaltungstag einplanen.
Das 1975 eröffnete Museumsdorf Düppel versucht auf etwa 16 Hektar, ein Dorf des Hochmittelalters um 1200 zu rekonstruieren. Besucher können dort mittelalterliche Handwerkstechniken kennenlernen, darunter Schmiedehandwerk, Brettchenweben und die Herstellung von Teer. Familien mit Kindern ab fünf Jahren können an jedem Öffnungstag klettern, spielen und Flammenbrot am offenen Feuer zubereiten.
Kunst und Zeitgeschichte
Die Villa im englischen Landhausstil ist als Haus am Waldsee bekannt und blickt auf fast 77 Jahre kulturelle Nutzung zurück. Der Skulpturenpark am Haus am Waldsee erstreckt sich auf rund 10.000 Quadratmetern bis zum Seeufer. Wechselnde Skulpturen laden dort zum Flanieren ein.
Das Kunsthaus Dahlem hat seinen Sitz im ehemaligen Staatsatelier des Bildhauers Arno Breker. Das Ateliergebäude wurde von 1939 bis 1942 nach Entwürfen des Architekten Hans Freese errichtet. Hier treffen ein konkreter Bau und seine Geschichte auf die heutige Nutzung durch das Kunsthaus.
Die Dauerausstellung des AlliiertenMuseums erzählt anhand zahlreicher Originalobjekte von der sowjetischen Blockade, dem Kalten Krieg in Berlin und der deutschen Einheit aus der Perspektive der Alliierten. Zusammen mit der Ortsgeschichte des Heimatmuseums und den historischen Handwerken in Düppel eröffnet sie weitere Zugänge zur Geschichte, ohne dass alle Themen denselben Zeitraum oder Blickwinkel behandeln.
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