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Das Feuchtbiotop Weisen

Das Feuchtbiotop Weisen bietet einen klaren Natur-Schwerpunkt: Von den Bänken aus lassen sich Fische, Amphibien, Libellen und weitere Bewohner der Teiche beobachten. Ein Holztisch und zwei Sitzbänke ergänzen den Ort um eine Picknickmöglichkeit; Besucher können dort mitgebrachte Brotzeit essen. Prüfen Sie vor dem Besuch den Zustand von Tisch und Bänken, denn die Ausstattung kann sich ändern.

Natur und Wege im übergeordneten Reiseziel Prignitz

In der Prignitz umfasst der brandenburgische Teil des länderübergreifenden Biosphärenreservats „Flusslandschaft Elbe – Brandenburg“ etwa 53.000 Hektar und befindet sich fast vollständig im Landkreis Prignitz. Auf der Elbe gibt es für erfahrene Paddler Touren mit Tierbeobachtungen im Biosphärenreservat. Das ist eine andere Aktivität als die Beobachtung von den Bänken am Feuchtbiotop Weisen: Die Elbetouren richten sich ausdrücklich an erfahrene Paddler. Für Radtouren bietet die Prignitz 17 empfohlene Routen, die auf regionale Sehenswürdigkeiten und besondere Merkmale ausgerichtet sind. Das ausgewiesene Radwegenetz umfasst 1.100 Kilometer. Da Netzangaben im Lauf der Zeit aktualisiert werden können, prüfen Sie diese vor einer konkreten Planung.

Ein konkreter Radbezug ist die Kirche in Blüthen: Sie ist eine Radwegekirche und liegt direkt am 410 Kilometer langen Elbe-Müritz-Rundweg, der Fluss und Seen verbindet. In Blüthen vermitteln außerdem das Pfarrhausmuseum und das Prignitzer Dorfmuseum unterschiedliche Aspekte der früheren Lebenswelt. Das Pfarrhausmuseum behandelt das Leben in einem evangelischen Pfarrhaus anhand des Gemeindearchivs mit Beständen bis ins 17. Jahrhundert und des Nachlasses von Karl und Gerlinde Groß. Das Dorfmuseum zeigt einen alten Klassenraum und Produkte alten Handwerks.

Kulturgeschichte in der Prignitz

In Bad Wilsnack steht die spätgotische Hallenkirche St. Nikolai im mittelalterlichen Wallfahrtsort; weithin bekannt ist sie als Wunderblutkirche. In der Kirche befinden sich ein hölzerner Wunderblutschrein aus dem 15. Jahrhundert mit bemalten Flügeltüren sowie mittelalterliche Glasmalereien, die als bedeutendste Sammlung ihrer Art in Brandenburg gelten. Diese Kirchenkunst setzt einen anderen kulturellen Akzent als die dörfliche Alltagsgeschichte in Blüthen.

Auch die Stadtgeschichte ist in der Prignitz auf unterschiedliche Weise präsent. Das Stadtmuseum „Alte Burg“ in Wittenberge zeigt die Entwicklung vom Ackerbürgerstädtchen zur Industriestadt, darunter die Produktion von Singer- und Veritas-Nähmaschinen und den Wandel von der Kriegszeit zur DDR. Das Steintor in Wittenberge stammt aus dem 13. Jahrhundert und beherbergt eine Ausstellung über seine frühere Nutzung als Gefängnis, die Goldenen Zwanziger und die Elbe in Wittenberge. In Pritzwalk bietet die Museumsfabrik eine Dauerausstellung zur Geschichte der Industrialisierung im ländlichen Raum. In der Museumsdruckerei und der Handweberei können Besucher selbst aktiv werden. So stehen in der Prignitz neben Kirchenkunst und Ortsgeschichte auch Einblicke in Handwerk und Industrialisierung zur Auswahl.

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Weitere Reiseziele

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