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Blankenberg verbindet eine bewaldete, hügelige Seenlandschaft mit markanten Spuren der Orts- und Baugeschichte. Das Spektrum reicht vom vielteiligen Bahnhofsensemble über historische Zeugnisse in den Ortsteilen bis zu frühdeutschen Funden am Tempziner See. Die folgenden Orientierungspunkte helfen Ihnen, Landschaft, Kultur und eine konkrete Radetappe einzuordnen, bevor Sie Ihren Aufenthalt planen.

Lage zwischen Seen und Hügelland

Blankenberg liegt zwischen Brüel und Warin im nördlichen Bereich der bewaldeten, hügeligen Sternberger Seenlandschaft. Das Gemeindegebiet grenzt im Osten an den Groß Labenzer See und im Westen an den Tempziner See. Der Radebach ist im Gemeindegebiet ein Nebenfluss des Brüeler Bachs.

Am Tempziner See liegen zwei archäologische Themen, die sich voneinander unterscheiden: Auf der Halbinsel „Der Große Werder“ befinden sich die Überreste einer ehemaligen frühdeutschen Burgwallanlage; auf dem Kleinen Werder wurden frühdeutsche Funde gemacht. Der eine Hinweis betrifft die Überreste einer Anlage, der andere Funde an einem zweiten benannten Ort.

Bahnhofsensemble und historische Zeugnisse

Das Bahnhofsensemble in Blankenberg umfasst zwei Empfangsgebäude, ein Wohnhaus, Bahnarbeiterhäuser und einen Wasserturm aus dem 19. Jahrhundert. Die Gebäude und der Wasserturm sind Einzeldenkmale. Der Bahnhof Blankenberg (Meckl) liegt an der Bahnstrecke Bad Kleinen–Rostock. Wenn Sie eine Anreise mit der Bahn erwägen, prüfen Sie den Fahrplan für Ihren Reisetag.

Auch in den Ortsteilen finden sich konkrete historische Anhaltspunkte. In Friedrichswalde wurde 1860 ein Jagdschloss errichtet; in dessen Nähe befindet sich der „Bronzene Hirsch“. In Penzin, einem Ortsteil der Gemeinde Blankenberg, wird die kleine, schlichte Dorfkirche als Besuchsziel empfohlen. Baukulturell unterscheiden sich die Hinweise: Am Bahnhof steht ein Ensemble aus mehreren Gebäudetypen, während das Jagdschloss mit dem Jahr 1860 genau datiert ist.

Wandern und Radfahren

Blankenberg ist ein Ausgangspunkt für Wanderungen zu Fuß und mit dem Fahrrad. Eine konkrete Radetappe beginnt an einem Parkplatz in der Nähe von Friedrichswalde: Dort startet der dritte Abschnitt des Europaradwegs Nr. 11 von Friedrichswalde nach Klein-Görnow. Damit stehen sowohl eine allgemeine Orientierung für Ausflüge als auch eine benannte Radroute mit ihren beiden Endpunkten zur Verfügung.

Ergänzungen im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim

Ein zusätzlicher Kulturakzent im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim ist Schloss Ludwigslust. Es war die ehemalige Residenz der mecklenburgischen Herzöge und bildet mit Park und Stadt ein Ensemble, das als „kleines Versailles des Nordens“ bezeichnet wird. Das Schloss bildet außerdem den Mittelpunkt einer nahezu vollständig erhaltenen spätbarocken Stadtanlage mit ehemaliger Hofkirche und einem Landschaftspark im englischen Stil. Im Schloss werden Kunst und höfische Wohnkultur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts vermittelt.

Einen landschaftlichen Schwerpunkt im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim bildet das Kalkflachmoor bei Zarrentin. Es gehört zum Naturschutzgebiet Schaalelauf; vom Naturerlebnispfad aus können Besucher das Moor entdecken. So umfasst der weitere regionale Blick sowohl Kulturgeschichte als auch einen Naturraum, ohne diese Themen mit den Merkmalen Blankenbergs gleichzusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Zahrensdorf, Hohen Pritz, Dabel, Borkow, Brüel, Kuhlen-Wendorf, Weitendorf, Kobrow.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Sternberger Seenlandschaft.

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