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In Kobrow stehen zwei unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander: Das Mecklenburgische Kutschenmuseum in Kobrow II widmet sich historischen Fahrzeugen, während Tour 4 rund um Kobrow Ausblicke auf den Hofsee und den Schönfelder See eröffnet. So stehen Kulturgeschichte und eine Route mit See- und Naturbezug zur Auswahl. Für die Planung können Sie zuerst entscheiden, ob das Museum oder die Zeit auf Tour 4 den Schwerpunkt bilden soll.

Das Mecklenburgische Kutschenmuseum

Das Mecklenburgische Kutschenmuseum in Kobrow II beherbergt mehr als 200 Kutschen, Fuhrwerke und Schlitten und gehört zu den größten und bedeutendsten Kutschensammlungen in Deutschland. Zur Sammlung gehören außerdem Kinderkutschen sowie Wirtschafts- und Militärfahrzeuge. Die Exponate stammen aus der Zeit zwischen 1820 und 1950. Der Zeitraum von mehr als einem Jahrhundert verbindet eine zeitliche Einordnung mit unterschiedlichen Fahrzeugarten und gibt dem Museumsbesuch einen klaren thematischen Rahmen. Das Museum ist donnerstags, freitags und samstags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Die Öffnungszeiten können sich saisonal ändern, prüfen Sie sie daher vor Ihrem Besuch. Museumsführer führen nach vorheriger Anmeldung durch die Ausstellung.

Tour 4: Seen und Wasservögel

Tour 4 verläuft rund um Kobrow und bietet Ausblicke auf den Hofsee und den Schönfelder See. Kobrow liegt am Hofsee, der auch zu den Aussichten der Tour gehört; den zweiten Blickpunkt bildet der Schönfelder See. Kurz vor dem Südufer führt ein schmaler Pfad zu einer Badestelle mit Bänken und einem Steg. Die Badestelle der Tour 4 ist ein idealer Ort, um viele Wasservögel zu beobachten. Damit setzt die Route einen anderen Schwerpunkt als das Museum: Hier stehen Landschaft und Vogelbeobachtung im Mittelpunkt.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim

Im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim ergänzen weitere Kultur- und Naturthemen die Auswahl. Schloss Ludwigslust war die ehemalige Residenz der mecklenburgischen Herzöge. Zusammen mit Park und Stadt bildet es ein Ensemble, das als „kleines Versailles des Nordens“ bezeichnet wird. Zur nahezu vollständig erhaltenen spätbarocken Stadtanlage gehören eine ehemalige Hofkirche und ein Landschaftspark im englischen Stil. Im Schloss werden Kunst und höfische Wohnkultur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts vermittelt.

Das Museum in der Festung Dömitz behandelt die Festungs- und Stadtgeschichte sowie die Geschichte von Elbe, Hafen und Brücken; auch Fritz Reuter und Sonder- und Kunstausstellungen gehören zu seinen Themen. Die Zitadelle ist eine nach italienischem Vorbild angelegte Renaissancefestung mit fünfeckigem Grundriss, Bastionen, Kasematten und Zugbrücke. Sonderausstellungen können wechseln.

Im Kloster Zarrentin werden Führungen zur Geschichte des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters, zum Leben der Nonnen und zur Architektur des Gebäudes angeboten. Im Erdgeschoss befindet sich außerdem eine Dauerausstellung zum Kloster. Termine und Zugangsmöglichkeiten können sich ändern; prüfen Sie die Besuchsmöglichkeiten vorab. Als Naturthema gehört das Kalkflachmoor bei Zarrentin zum Naturschutzgebiet Schaalelauf. Vom Naturerlebnispfad aus können Besucher das Moor entdecken.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Sternberger Seenlandschaft.