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Der Ortsteil Warrenzin liegt direkt an der Bundesstraße 110. Im Ort selbst steht das restaurierte und bewohnte Gutshaus. Weitere archäologische Spuren liegen in der zugehörigen Gemeinde, darunter slawische Burgwälle in den Wäldern südlich von Wolkow, fünf bronzezeitliche Hügelgräber und das Großsteingrab von Upost. Die Peene bildet die Südgrenze des Gemeindegebiets. Für die Reiseplanung lohnt es sich, Warrenzin selbst und die Ziele in der Gemeinde als unterschiedliche Bezugspunkte zu betrachten.

Das Gutshaus Warrenzin

Das Gutshaus Warrenzin ist restauriert und bewohnt. 1842 übernahm Johann Carl Blank die Pacht; vermutlich ließ er das Gutshaus in seiner heutigen Form errichten.

Archäologische Spuren in der Gemeinde

Der Hohe Wall ist ein slawischer Burgwall oberhalb der Peene und liegt in den Wäldern südlich von Wolkow. Auch der Weiße Wall ist ein slawischer Burgwall. Wegweiser führen um den Weißen Wall bis zu seinem alten Tor, an dem eine Erläuterungstafel steht. In denselben Wäldern befinden sich fünf bronzezeitliche Hügelgräber. Die Themen reichen damit von bronzezeitlichen Gräbern bis zu slawischen Burgwällen.

In der Gemeinde liegt außerdem an der Nordseite eines Weges ein großer Schälchenstein. Seine Oberseite ist dicht mit kleinen eingeriebenen Schälchen bedeckt; eine Schautafel befindet sich am Stein.

Das Großsteingrab von Upost wurde nach Ausgrabungen im Jahr 1968 rekonstruiert. Es enthielt zahlreiche Grabbeigaben verschiedener Keramiktypen sowie mehrere Feuersteinbeile und Feuersteinmeißel. Das Grab liegt in Upost; der Zugang beginnt unmittelbar vor dem Ortseingang von Warrenzin. Biegen Sie dort in einen Waldweg ein, stellen Sie das Auto ab und folgen Sie dem Waldhauptweg etwa 20 Minuten bis zum Grab. Die rund 20 Minuten gelten für den anschließenden Fußweg, nicht für die gesamte Anreise. Wegverhältnisse und Beschilderung können sich ändern; prüfen Sie beides vor dem Aufbruch.

Kirchengeschichte in Beestland

In der Kapelle Beestland hängt eine Bronzeglocke aus der Kirche Schorrentin in einem freistehenden Glockenstuhl. F. Schuenemann goss sie 1839 in Demmin. Auch das Gutshaus Beestland und das Niederdeutsche Hallenhaus Upost gehören zu den historischen Gebäuden der Gemeinde. Die Jahreszahlen liegen drei Jahre auseinander: Der Glockenguss datiert auf 1839, Blanks Pachtübernahme auf 1842.

Das Floß Driftholt

Das Floß Driftholt ist eine weitere Reiseoption in der Gemeinde; die Adresse liegt in Beestland. Es ist führerscheinfrei und für bis zu acht Personen ausgelegt. An Bord gibt es vier Schlafplätze, eine Bordtoilette, eine Kochmöglichkeit, einen Kühlschrank, Stühle und Rettungswesten. Gäste können außerdem ein Kanu oder Fahrräder mitnehmen, um die Wasserwelt beziehungsweise das Land weiter zu erkunden. Für eine Gruppenplanung ist der Unterschied wichtig: Das Floß ist für bis zu acht Personen ausgelegt, an Bord gibt es jedoch vier Schlafplätze. Wenn Sie das Floß einplanen, prüfen Sie vorab die aktuelle Verfügbarkeit.

Weitere Reiseziele entdecken: Hohenbollentin, Hohenmocker, Verchen, Sarow, Sommersdorf, Nossendorf, Beggerow, Kentzlin

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Demmin-Land.

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