Verchen liegt am Nordostufer des Kummerower Sees am Abfluss der Peene. Der Ort liegt im Landschaftsschutzgebiet „Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See“. Strand, Wasser und Natur sind hier konkrete Themen; hinzu kommt die Geschichte der Klosterkirche St. Marien. Für die Wahl des Aufenthaltsschwerpunkts lohnt es sich, diese Bereiche getrennt zu betrachten: Einige Angebote liegen am Strand oder See, andere führen als Weg oder Ausflugsziel in die Umgebung.
Strand und Wasser am Kummerower See
Der Strand in Verchen hat feinen Sand und einen weitläufigen Flachwasserbereich. Zum Strand gehören ein Trimm-dich-Pfad, ein Spielplatz mit einem großen Piratenschiff und ein Volleyballfeld. Direkt am Badestrand liegt ein angrenzender Hundebadestrand; eine Pufferzone trennt die beiden Bereiche. Ein Kiosk am Strand verkauft Speisen und Getränke. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch, ob das Kioskangebot aktuell verfügbar ist. Die Strandmerkmale und die verschiedenen Einrichtungen machen deutlich, dass der Badebereich nicht der einzige Anknüpfungspunkt für einen Aufenthalt am Ufer ist.
Am Kummerower See bei Verchen gibt es außerdem einen Wasserwander-Rastplatz. Davon zu unterscheiden sind der Kanuverleih in der Naturpark-Info und die Solarboot-Safaris zur Beobachtung von Bibern. Kanuverleih wird dort als Möglichkeit für Besucher angeboten; erkundigen Sie sich vorab nach der aktuellen Verfügbarkeit. Solarboot-Safaris sind in Verchen als Erlebnisangebot genannt. Ob eine Fahrt aktuell stattfindet, sollten Sie ebenfalls vorher klären.
Naturpfad, Aussicht und Ausflug
Der Naturerlebnispfad Seeberge verläuft zwischen Gravelotte und Verchen am Steilufer des Ostuferbereichs des Kummerower Sees durch eine landschaftlich reizvolle Gegend des Naturparks Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See. Bei Verchen steht der Aussichtsturm an den Verchener Seebergen. Eine Treppe führt zur Aussichtsplattform; von dort reicht der Blick weit über den Kummerower See und die umliegende Landschaft. Von der Naturpark-Info in Verchen führt außerdem ein kleiner Ausflug zu einem Niedermoor, das als größtes Niedermoor Mitteleuropas gilt.
Klosterkirche St. Marien
Die Klosterkirche St. Marien wurde 1269 als frühgotischer Saalbau errichtet. Im selben Jahr zogen Benediktinerinnen nach Verchen und bauten die dortige Kirche zu einem Kloster aus. Drei Glasmalereifenster sind in der Kirche erhalten und zählen zu den ältesten Glasmalereien in Mecklenburg-Vorpommern. Außerdem befindet sich dort ein Triumphkreuz aus der Zeit um 1440. Zusammen zeigen die Jahreszahlen zwei historische Abschnitte: den Kirchen- und Klosterausbau 1269 sowie die deutlich spätere Entstehungszeit des Kreuzes.
Anreise und Aufenthaltsschwerpunkte
Verchen ist über die B 194 erreichbar. Die Straße verläuft östlich der Gemeinde und ist über den Borrentiner Ortsteil Lindenhof angebunden. Bei der Planung lohnt sich ein Blick auf die räumlichen Unterschiede: Strand und Wasserwander-Rastplatz liegen am See, der Naturerlebnispfad ist eine Strecke zwischen Gravelotte und Verchen, und der Aussichtsturm befindet sich bei Verchen. So können Sie Wasserzeit, Wegstrecke und Aussicht als unterschiedliche Schwerpunkte berücksichtigen.
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