Im Gutshaus Stubbendorf werden liebevoll eingerichtete und vollständig ausgestattete Ferienwohnungen angeboten. Prüfen Sie vor Ihrer Reiseplanung die aktuelle Verfügbarkeit, denn das Angebot kann sich ändern.
Gutshaus und Park
Das Gutshaus Stubbendorf und der angrenzende Park sind insgesamt in die Denkmalliste aufgenommen. Das Haus steht in einer denkmalgeschützten Parkanlage mit uralten Bäumen; zu dem Gutshaus gehört auch ein Wäldchen mit stattlichen Buchen. Architektur, Park und Wäldchen geben dem historischen Ort unterschiedliche, miteinander verbundene Facetten.
Architektur und Baugeschichte
Der Baustil des Gutshauses gilt als ungewöhnlich für die Region. Nachdem das ursprüngliche Gutshaus um die Jahrhundertwende abgebrannt war, wurde das heutige Haus 1904 von Paul Korff für Hellmuth von Prollius und seine Frau Toni erbaut. Das Herrenhaus gehört zu den Gutshäusern in Mecklenburg, die Korff 1903/04 neu errichtete oder gestalterisch veränderte. Die Datierung 1903/04 ordnet Stubbendorf in Korffs damalige Arbeiten ein; das heutige Gutshaus ist konkret auf 1904 datiert.
Auch seine Restaurierung gehört zur Geschichte des Hauses: Das Ehepaar Seger entdeckte es in sehr marodem Zustand und restaurierte es denkmalgerecht unter Beachtung von Nachhaltigkeit und Originalität. So stehen Brand, Neubau und Erhalt für verschiedene Phasen der Gutshausgeschichte.
Ein weiterer Gutshausbezug liegt in der zugehörigen Gemeinde, in Ehmkendorf. Dort wurde das Gutshaus um 1790 als Meierei des Gutes Stubbendorf errichtet; die historische Gutsanlage Ehmkendorf ist insgesamt in die Denkmalliste aufgenommen. Die beiden historischen Anlagen lassen sich so nach Ort und Zeit unterscheiden: das Gutshaus Ehmkendorf mit seiner Entstehung um 1790 und das heutige Gutshaus Stubbendorf von 1904.
Historische Verbindungen
Zu Stubbendorfs Geschichte zählen auch persönliche und technische Bezüge. 1820 heiratete Ernst Alban auf Stubbendorf Margarete Wendt, die Tochter eines Gutsbesitzers. 1823 stand in der Rostocker Ölmühle von Karnatz die erste Dampfmaschine aus Stubbendorf. Die beiden Daten führen von einer Eheschließung auf Stubbendorf zu einer technischen Verbindung mit Rostock und ergänzen die Baugeschichte um weitere lokale Zusammenhänge.
Recknitztal und Gemeindegebiet
Das Gutshaus Stubbendorf liegt nahe dem Naturschutzgebiet Recknitztal. Nahe Ehmkendorf liegt im Gemeindegebiet das Recknitztal, ein eiszeitliches Urstromtal mit großer Biodiversität. Das Tal eignet sich für Spaziergänge und lädt zu Ausflügen zu Fuß, zu Pferd und auf dem Wasser ein. Die Region um das Recknitztal eignet sich außerdem für Radtouren und Reitsport.
Ein Wanderwegenetz führt von Zarnewanz nach Ehmkendorf durch das Recknitztal. Diese Route ist eine konkrete Möglichkeit, das Tal zu Fuß zu erleben; sie verbindet die genannten Orte und gehört zum weiteren Gemeindegebiet. Für die Orientierung lohnt auch ein Blick auf die Apfelbaumallee: Dort steht ein Wildapfelbaum ungefähr auf halber Strecke zwischen Stubbendorf und Ehmkendorf. Sein Alter wird auf etwa 400 bis 500 Jahre geschätzt; inzwischen ist er auseinandergebrochen.
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