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Zwei Themen geben einer Reiseplanung für Lonvitz konkrete Konturen: die benannten Großsteingräber und der östliche Abschnitt des Radwegs „Themenweg Heilige Stätten“. Die Deutsche Alleenstraße führt ebenfalls durch Lonvitz. So kommen archäologische Ortsmerkmale und eine Radroute als unterschiedliche Anknüpfungspunkte für den Aufenthalt zusammen.

Großsteingräber in und bei Lonvitz

Das Großsteingrab „Fliederbusch“ bei Lonvitz ist auch als „Fleederbarg“ bekannt. Es ist etwa 30 Meter lang und besitzt ein trapezförmiges Hünenbett. Schälchen sind auf den Decksteinen und an der Schmalseite des Hünenbetts zu erkennen. Aufgrund charakteristischer Keramikfunde wird von slawischen Nachbestattungen ausgegangen. Zur Orientierung: Das Grab liegt an der Straßenkreuzung zwischen Putbus und Vilmnitz, an der Abzweigung nach Zirkow.

Ein weiteres Großsteingrab von Lonvitz liegt an der Westseite der Bahnlinie, in einem Gehölz unmittelbar an der Böschung. Sein imposanter Deckstein ist erhalten, während der zweite Deckstein fehlt. Vegetation und örtliche Sicherheitsbedingungen können die Zugangssituation beeinflussen; berücksichtigen Sie diese Bedingungen bei der Planung eines Besuchs.

In der Umgebung von Lonvitz liegt außerdem das Großsteingrab „Blocksberg“, nördlich von Posewald an der Straße von Lonvitz nach Zirkow. Damit sind für die archäologische Orientierung unterschiedliche Bezugspunkte benannt: eine Straßenkreuzung, die Bahnlinie mit ihrer Böschung und die Straße nach Zirkow.

Radfahren und Straßenrouten

Der östliche Abschnitt des Radwegs „Themenweg Heilige Stätten“ führt über Lonvitz und Vilmnitz in Richtung Bodden. Die Route ist mit Schildern gekennzeichnet, die eine gelbe Sonne auf dunklem Grund zeigen. Vor der Abfahrt empfiehlt es sich, den Zustand der Route zu prüfen. Die Deutsche Alleenstraße führt ebenfalls durch Lonvitz und ergänzt die Straßenorientierung um eine eigene benannte Route.

Putbus: historischer und kultureller Kontext

Im übergeordneten Reiseziel Putbus wurde 1810 eine planmäßig angelegte Residenzstadt rund um das Schloss von Fürst Wilhelm Malte zu Putbus geplant. Rund um den Circus steht ein klassizistisches Ensemble weiß getünchter Wohn- und Geschäftshäuser. Der Schlosspark Putbus ist ein etwa 75 Hektar großer englischer Landschaftspark und gehört zu den bedeutendsten erhaltenen Parklandschaften Norddeutschlands.

Der Marstall im Schlosspark Putbus entstand zwischen 1821 und 1824 und diente der fürstlichen Familie als Pferdestall und Remise. Heute wird er als Veranstaltungsort der Festspiele Rügen genutzt; das Programm kann variieren. Die Orangerie in Putbus beherbergt wechselnde Ausstellungen der Kulturstiftung Rügen. Auch das Theater Putbus ist ein eigener kultureller Bezugspunkt: Es ist Spielstätte des Theaters Vorpommern und der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Zum Repertoire gehören Schauspiel, Musiktheater, Kabarett, Kindervorstellungen, Konzerte und Gastspiele zu jeder Jahreszeit; einzelne Produktionen wechseln.

Eine weitere eigenständige Orientierung im übergeordneten Reiseziel Putbus bietet der Rasende Roland. Die dampfbetriebene Schmalspurbahn mit 750-Millimeter-Spurweite verkehrt seit 1895 auf Rügen und verbindet Putbus mit Binz, Sellin, Baabe und Göhren. Die Strecke umfasst insgesamt 24,2 Kilometer Gleis; die Fahrpläne sind saisonal. Prüfen Sie den Fahrplan daher vor der Planung einer Fahrt.

Weitere Reiseziele entdecken: Lauterbach, Güstelitz, Neuendorf, Pastitz, Kasnevitz, Groß-Stresow, Vilmnitz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Putbus.

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