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Todenbüttel gilt als grünes Kirchdorf: Wälder, Wiesen und die Au laden zur Erholung ein. Mit der Windmühle Senta und der Dreieinigkeitskirche kommen zwei historische Themen hinzu, die den Landschaftsbezug um Bau- und Ortsgeschichte ergänzen. Wenn Sie ein Hotel in Todenbüttel suchen, können Sie bei der Planung abwägen, ob Kulturdenkmäler, die grüne Landschaft oder beides den Ausschlag geben soll.

Dreieinigkeitskirche: neugotischer Bau und ältere Reliefs

Die Dreieinigkeitskirche wurde am 5. Oktober 1863 im neugotischen Stil eingeweiht. Sie ist ein einschiffiger Backsteinbau mit einem 40 Meter hohen Westturm. Der einschiffige Grundriss, der Backstein und der Westturm beschreiben drei unterschiedliche Merkmale: Raumgliederung, Material und Turmform. Am Altar befinden sich vier Eichenreliefs aus dem Jahr 1597. Ihre Datierung liegt mehr als zweieinhalb Jahrhunderte vor der Einweihung der Kirche und stellt Bauzeit und Ausstattung in einen zeitlichen Kontrast. Kirche und Orgel stehen unter Denkmalschutz.

Windmühle Senta und ihre Geschichte

Am Mühlenweg 1 in Todenbüttel steht die als Denkmal geführte Windmühle Senta. Sie wurde 1871 erbaut. 1931 verlor sie ihre Flügel; 1980 wurde die Mühle wieder vervollständigt. Die Jahresfolge unterscheidet Errichtung, Verlust der Flügel und spätere Vervollständigung. An der Mühle findet jährlich ein Weinfest statt. Prüfen Sie vor Ihrer Reise den aktuellen Veranstaltungstermin, wenn Sie das Fest berücksichtigen möchten. Eine Broschüre für den Besuch der Mühle ist in Todenbüttel käuflich erhältlich. Wenn Sie Senta besichtigen möchten, erkundigen Sie sich vorab nach den aktuellen Besuchsmöglichkeiten.

Au und Landschaft

Die Todenbütteler Au fließt durch den Ort und setzt sich als Haaler Au fort. Etwa sechs Kilometer nördlich erreicht der Wasserlauf den Nord-Ostsee-Kanal. Das Gebiet der Haaler Au ist als Natura-2000- und FFH-Gebiet ausgewiesen und umfasst außerdem ein europäisches Vogelschutzgebiet. Der Wechsel von Todenbütteler Au zu Haaler Au ordnet den Ortsbezug in einen längeren Gewässerverlauf ein; die Schutzgebietsausweisungen ergänzen den Naturaspekt.

Im übergeordneten Reiseziel Rendsburg-Eckernförde

Im übergeordneten Reiseziel Rendsburg-Eckernförde wird der Rahmen größer: Der Kreis verfügt über 55 Kilometer Ostseeküste und ein 1.000 Kilometer langes ausgeschildertes Radwegenetz. Vier Naturparke liegen ebenfalls im Kreis; durch sie führt der 180 Kilometer lange Naturparkwanderweg. Die Naturparke bestehen zu einem wesentlichen Teil aus Natur- und Landschaftsschutzgebieten und bieten Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Im Naturpark Westensee-Obere Eider prägen zahlreiche Seenkomplexe das Schleswig-Holsteinische Hügelland. Zu ihm gehört der rund sieben Quadratkilometer große Westensee, ein beliebtes Ausflugsziel. Bei schönem Wetter reicht der Rundblick vom 98 Meter hohen Aschberg bis zum Nord-Ostsee-Kanal, zur Eckernförder Bucht und zur Landeshauptstadt Kiel. Der Europäische Fernwanderweg E1 ist durchgehend mit dem weißen Andreaskreuz markiert und verläuft durch die Hüttener Berge, den Brekendorfer Wald und über den Aschberg. Die NOK-Route verläuft über etwa 312 Kilometer durch das schleswig-holsteinische Binnenland zwischen Brunsbüttel und Kiel; veröffentlichte Kilometerangaben können wegen Routenverbesserungen leicht variieren.

Weitere Reiseziele entdecken: Westensee, Dänischenhagen, Breiholz, Schwedeneck, Rickert, Haby, Brekendorf, Klein Wittensee

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rendsburg-Eckernförde.

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