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Baubigny verbindet Natur- und Wanderthemen mit historischen Einzelheiten. Im Schutzgebiet Pelouses et Falaise de Baubigny et de Saint-Romain stehen Kalkrasen, Klippen und Wald im Mittelpunkt; für die Wanderplanung bietet der Circuit des Roches zwei vergleichbare Zeit- und Streckenangaben. An der Pfarrkirche Saint-Léger und der Fontaine au Chêne in Orches ergänzen Baugeschichte und die Nutzung einer Quelle das Bild.

Natur zwischen Kalkrasen und Klippen

Stand Dezember 2025 umfasst das Schutzgebiet Pelouses et Falaise de Baubigny et de Saint-Romain 117,5 Hektar. Seine zwei voneinander getrennten Bereiche liegen in den Gemeinden Baubigny und Saint-Romain. Zum Landschaftsbild gehören trockene Kalkrasen, ein Wald am Fuß der Klippen, Geröllhalden und Kalkblöcke. Damit stehen offene, bewaldete und steinige Bereiche nebeneinander, statt dass nur eine Landschaftsform den Naturraum prägt.

Die Klippen, Geröllhalden und Wälder am Fuß der Klippen beherbergen Alpen-Seidelbast, Wanderfalken, Uhus und Wildkatzen. Die genannten Arten sind damit Teil eines Naturraums, der neben offenen Kalkflächen auch Fels- und Waldlebensräume umfasst.

Wanderwege und Zeitplanung

Der Fernwanderweg GR 7 durchquert das gesamte Gebiet von Baubigny. Eine andere Tourform bietet der Circuit 18, auch Circuit des Roches: Er ist eine Rundstrecke und in den PDIPR aufgenommen. Die beiden Wege unterscheiden sich damit nicht nur im Namen: Der Circuit ist als Runde beschrieben, während der GR 7 das Gebiet durchquert.

Bei Abruf waren auf der Tourismusseite für den Circuit des Roches etwa 15 Kilometer und ungefähr fünf Stunden angegeben. Für die kürzere nördliche Schleife zwischen Évelle und Orches waren bei Abruf auf der Tourismusseite etwa 10 Kilometer und ungefähr drei Stunden angegeben. Die Differenz von rund fünf Kilometern und etwa zwei Stunden macht den Zeitbedarf der Varianten vergleichbar; Sie können Ihre Wahl an der verfügbaren Wanderzeit und der gewünschten Streckenlänge ausrichten. Bei Abruf waren auf der Tourismusseite für den Circuit 18 Parkmöglichkeiten an der Kirche in Baubigny aufgeführt. Prüfen Sie vor der Tour die aktuellen Routenangaben.

Kirche und Fontaine au Chêne

An der Pfarrkirche Saint-Léger lässt sich die Baugeschichte an mehreren Zeitstufen festmachen. Der Glockenturm und möglicherweise auch der Chor wurden im 12. Jahrhundert errichtet; am Ende des 15. Jahrhunderts entstanden Vorhalle und Portal, zugleich wurde der Chor umgestaltet. Für den Chor sind somit eine mögliche frühe Errichtung und eine spätere Veränderung zu unterscheiden. Am Portal tragen die Kragsteine geglättete Wappen. Kragsteine sind vorspringende Bauteile; hier prägen sie die Gestaltung des Portals.

Eine andere historische Konstellation findet sich in Orches, Baubigny: Die Fontaine au Chêne besteht aus vier gallorömischen Stelen über einer Quelle. Diese speist ein Tränkebecken aus dem 19. Jahrhundert. So stehen die antiken Steinmonumente und das deutlich spätere Becken in Beziehung zur selben Quelle, die das Wasser für die Tränke liefert. Während die Kirche durch Bauphasen verschiedener Jahrhunderte gekennzeichnet ist, kommen an der Fontaine gallorömische Stelen und ein Becken des 19. Jahrhunderts zusammen.

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