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La Roche d’Oëtre überragt die Gorges de la Rouvre um mehr als 100 Meter. Drei markierte Wege von 2,5, 5 und 9 Kilometern sind dort ganzjährig geöffnet. Die unterschiedlichen Streckenlängen geben Ihnen einen klaren Rahmen für den Ausflug; prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Zugangsbedingungen.

Moore, Felsen und markierte Wege

Im Département Orne gehören Wälder, Moore und Wildbäche zu einem dichten, vielfältigen Naturerbe. Zwei regionale Naturparks tragen dazu bei, die lokale Tier- und Pflanzenwelt sowie Traditionen zu bewahren. Das Naturerlebnis umfasst damit nicht nur unterschiedliche Landschaften, sondern auch kulturelle Überlieferungen, die in der Region ihren Platz haben.

Das Marais du Grand-Hazé ist ein 200 Hektar großes Feuchtgebiet aus Teichen, Torfmooren, Schilfflächen und Torfwald. Das Marais du Grand-Hazé zählt zu den führenden Brutplätzen für Vögel im Département Orne; 170 Arten sind dort verzeichnet, wobei sich die Zahl mit Aktualisierungen ändern kann. Ein 1,8 Kilometer langer botanischer Pfad setzt einen anderen Schwerpunkt und richtet den Blick auf Bäume, Hecken und die Bocage-Landschaft.

Die Gorges de Villiers verbinden Felsabbrüche aus armorikanischem Sandstein mit Geröll, Heide, einer Quelle und einem schnell fließenden Fluss. Eine heiße Quelle gehört zur Thermaleinrichtung von Bagnoles-de-l’Orne und wurde bereits in römischer Zeit verehrt. Ein markierter Weg von 2,5 Kilometern ist ganzjährig geöffnet. Auch hier empfiehlt es sich, vor dem Aufbruch die örtlichen Zugangsbedingungen zu prüfen.

Wandern und Reitwege in der Orne

Der GR®22 bietet eine viertägige Wanderroute durch Alençon, Carrouges, Bagnoles-de-l’Orne und das mittelalterliche Domfront. Der Fernwanderweg führt durch erhaltene Gebiete und gilt als zugänglich. Damit steht neben den einzelnen Naturpfaden auch eine längere Route zur Auswahl, die mehrere benannte Orte in einem Wanderverlauf verbindet.

Auch für Ausritte und Gespannfahrten gibt es ein weit gespanntes Wegenetz: Mehr als 1.000 Kilometer Reitwege dienen selbstständigen oder begleiteten Ausritten und dem Training. Hinzu kommen 147 Kilometer markierte Gespannrouten in den Wäldern von Réno-Valdieu, Écouves und Andaines. Die genannten Netzlängen können von der zuständigen Stelle aktualisiert werden.

Geschichte, Pferde und lokale Produkte

Das Manoir de Courboyer wurde am Ende des 15. Jahrhunderts erbaut und vereint flamboyante Gotik mit Renaissance-Elementen. Drei Ebenen sind für Besucher geöffnet. Besuche auf eigene Faust sind ganzjährig möglich; geführte Besuche finden im Sommer statt, Gruppenbuchungen sind das ganze Jahr über möglich. Da sich die Besuchsregelungen ändern können, prüfen Sie vor der Reise die offizielle Website.

Das Haras national du Pin entstand auf Anordnung Ludwigs XIV. in einer gestalteten Landschaft von mehr als 1.000 Hektar. Ein Besuch des historischen Kerns umfasst den Ehrenhof, die Stallungen, den Geschirrraum, die Kutschensammlung und einen Entdeckungspfad. Zum Angebot gehören außerdem Pferdeshows, Kutschfahrten, Ponyaktivitäten sowie Fahrten mit Elektrofahrrad oder Golfcart. Auch Hufschmiedekunst und Sattlerei lassen sich dort kennenlernen; welche Programmpunkte verfügbar sind, kann je nach Saison variieren.

Im mittelalterlichen Domfront ist der Zugang ganzjährig frei; Führungen werden das ganze Jahr über nach Vereinbarung angeboten. Eine weitere regionale Besonderheit ist das Domfrontais-Poiré: Seine Appellation umfasst 40 Gemeinden in den Départements Orne, Manche und Mayenne.

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