Zum Inhalt

Caselette hat zwei deutlich verschiedene Entdeckungsachsen: den steilen Gratweg auf den Monte Musiné und die Zeugnisse seiner Orts- und Kulturgeschichte. Der historische Ortskern liegt auf einer Moränenhöhe am Fuß des Berges, zwischen der Auenebene der Dora Riparia und dem bewaldeten Südosthang. Dazu kommen der Lago Inferiore mit seiner Feuchtvegetation sowie ein archäologischer Ort aus römischer Zeit. Bei der Planung eines Aufenthalts können Sie Berg, Landschaft und Geschichte als unterschiedliche Schwerpunkte gewichten.

Berg und Seenlandschaft

Das Gebiet Monte Musiné e Laghi di Caselette umfasst den Monte Musiné sowie den oberen und unteren See von Caselette. Der Lago Inferiore bewahrt aquatische und sumpfige Vegetation: Dazu gehören schwimmende und untergetauchte Pflanzengesellschaften sowie ausgedehnte Bestände von Seggen, Rohrkolben und Schilf. Das setzt einen anderen Naturakzent als der Aufstieg zum Gipfel. Am See steht die Vegetation der Gewässer und Sümpfe im Vordergrund, am Berg der steile Weg über den Grat. Wenn Sie zwischen diesen Motiven abwägen, bietet Caselette sowohl einen Landschaftsschwerpunkt am Wasser als auch eine konkrete Gipfelroute.

Der Weg auf den Monte Musiné

Vom Santuario führt ein steiler Gratweg in etwa einer Stunde zum Gipfel des Monte Musiné. Dieser liegt auf 1.150 Metern; dort steht ein 15 Meter hohes monumentales Kreuz aus Stahlbeton, das 1901 errichtet wurde. Die ungefähre Stunde beschreibt den Weg bis zum Gipfel, nicht die Dauer eines gesamten Ausflugs. Berücksichtigen Sie für Ihren Tagesplan deshalb auch den Rückweg und den steilen Verlauf des Weges. Das Santuario di S. Abaco ist für die örtliche Gemeinschaft jedes Jahr im Januar ein Wallfahrtsziel – ein eigener kultureller Bezugspunkt neben dem Bergweg.

Ortsgeschichte und Kunst

Das Castello di Camerletto wurde vor dem 10. Jahrhundert erbaut und wurde zu einem Grundbesitz der Benediktinerabtei Novalesa. In der Chiesa di San Giorgio Martire befindet sich ein auf 1636 datiertes Altarbild. Es zeigt die Madonna mit dem Jesuskind, flankiert von Josef und dem heiligen Georg, der den Drachen tötet. Diese Zeugnisse geben der Ortsgeschichte unterschiedliche zeitliche und kulturelle Bezugspunkte: vom frühen Schlossbau bis zu einem konkreten Werk sakraler Kunst.

Die Villa romana di Caselette

Die Villa romana di Caselette ist ein einzelnes quadratisches archäologisches Gebäude mit einer Fläche von etwa 3.400 Quadratmetern. Es wurde zwischen dem späten 1. Jahrhundert v. Chr. und dem frühen 1. Jahrhundert n. Chr. erbaut. Der nördliche Wohnbereich ist derzeit zugänglich; seine Räume sind unter freiem Himmel rund um einen nicht überdachten quadratischen Innenhof erhalten. Bitte beachten Sie vor dem Besuch die Reservierungs- und saisonalen Führungsinformationen des Kulturministeriums.

Anreise und Unterkunft

Caselette ist von Turin über Alpignano und die Staatsstraße SS24 sowie aus dem Susatal erreichbar. Die A32 (Turin–Bardonecchia) ist über die Ausfahrt Rivoli-Rosta erreichbar; von Turin sind es 8 Kilometer. Prüfen Sie Verbindungen und Straßenführung vor der Fahrt. Wenn Sie Caselette als Übernachtungsort erwägen, legen Sie für Ihre Suche nach Hotels oder anderen Unterkünften zunächst Ihren Schwerpunkt fest: den steilen Bergweg, die Seenlandschaft oder die Kulturstätten.

Weitere Reiseziele entdecken: Lombardore, Pavone Canavese, Moncenisio, Rubiana, Grugliasco, Airasca, Chivasso, Strambinello

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Turin.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.