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Der Fluss Coghinas und die bewachsenen Hügel prägen die Landschaft rund um Santa Maria Coghinas. Zur Ortsgeschichte gehört die Pfarrkirche Madonna delle Grazie; der Flussstrand Li Caldani liegt in der näheren Umgebung.

Anreise über SS672 und SP92

Die Staatsstraße SS672 Sassari–Tempio ist die Zufahrt, bevor Sie in Richtung Perfugas abbiegen. Nach der Ausfahrt führt die SP92 etwa 13 Kilometer weiter nach Santa Maria Coghinas.

Macchia und Flusslandschaft

Die Hügel rund um den Coghinas sind von üppiger mediterraner Macchia bedeckt. Zu ihrer Vegetation gehören wilde Olivenbäume, Korkeichen, Mastixsträucher, Phyllirea und Zistrosen. Die Vielfalt der Pflanzen gibt der Macchia ein konkretes Profil und verbindet den Fluss mit der Vegetation der umliegenden Hügel.

Thermalquellen am Coghinas

Bei Li Caldani treffen die heißen Quellen von Casteldoria auf den Fluss Coghinas. Die Thermalquellen bei den Terme di Casteldoria sind salz-, brom- und jodhaltig und erreichen Temperaturen zwischen 65 °C und 72 °C. Zusammensetzung und Temperatur geben dem Thermalthema zwei konkrete Merkmale; im Vergleich zur Macchia steht hier das Wasser im Mittelpunkt. Für Reisende mit Interesse an Natur- und Wasserlandschaften sind dies unterschiedliche Bezugspunkte: die Vegetation der Hügel und die heißen Quellen am Fluss.

Der Flussstrand Li Caldani liegt in der näheren Umgebung von Santa Maria Coghinas am linken Ufer des Coghinas. Eine hölzerne Fußbrücke verbindet ihn mit dem Naturpark und dem gegenüberliegenden Ufer im Gebiet von Viddalba. Während die Quellen durch Zusammensetzung und Temperatur charakterisiert sind, wird der Strand über seine Uferlage und die Brückenverbindung zum Naturpark und zu Viddalba eingeordnet. So stehen ein Thermalbezug und ein Uferort mit einer Verbindung zum Naturpark und zum Gebiet von Viddalba nebeneinander.

Die Geschichte der Pfarrkirche

Die Pfarrkirche Madonna delle Grazie in Santa Maria Coghinas führt in eine längere Ortsgeschichte. Sie wurde in der antiken „villa Kokinas“ errichtet, die im „Condaghe di San Michele di Salvenero“ aus dem 12. bis 13. Jahrhundert erwähnt wird. Die Kirche selbst stammt aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Von ihrer mittelalterlichen Bauphase ist nur die Fassade erhalten, die im ersten Viertel des 14. Jahrhunderts wiederaufgebaut wurde. Für die historische Einordnung sind das unterschiedliche Zeitbezüge: die antike Ortsbezeichnung, die Erwähnung im „Condaghe“, der Kirchenbau und der spätere Wiederaufbau der Fassade. So lässt sich die Geschichte der Kirche nicht auf ein einzelnes Entstehungsdatum reduzieren.

Landschaft oder Ortsgeschichte?

Wenn Sie ein Hotel in Santa Maria Coghinas suchen, können Sie die Wahl des Reiseziels an den Themen ausrichten, die für Ihre Reise zählen. Macchia und Fluss stehen für den Landschaftsbezug, Li Caldani ergänzt ihn um Thermalquellen und Flussstrand, und die Pfarrkirche bringt die Baugeschichte ein. Überlegen Sie zuerst, ob Sie vor allem Landschaft und Wasser oder die Geschichte des Ortes in den Mittelpunkt stellen möchten.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sassari.

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