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Rund vier Kilometer am Berghang, erhaltene Teile einer Burg und eine Pfarrkirche mit mehreren historischen Zeitschichten geben Burgstall verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt. Wer den Ort auswählt, kann Wege im Freien mit Bau- und Kunstgeschichte verbinden. Zu den konkreten Themen gehören ein Spazierweg mit Trimm-Dich-Pfad, die Ruine Burgstall und ein Dreikönigsbild in der Pfarrkirche.

Wege und Einkehr unterwegs

Der nach Graf Volkmar von Burgstall benannte Spazierweg mit Trimm-Dich-Pfad verläuft längs des Berghanges und ist rund vier Kilometer lang. Die ungefähre Weglänge ist ein konkreter Anhaltspunkt für die Tagesplanung; der Name hält zugleich den Bezug zu Graf Volkmar fest. So verbindet der Spazierweg eine bezifferte Strecke mit einem Bewegungsangebot.

Der Burgstall Höfeweg führt an den Buschenschänken Wieslerhof und Kofler vorbei. Für eine geplante Einkehr ist die Schließzeit des Wieslerhofs wichtig: Er ist von Mai bis Ende September geschlossen. Wenn Sie einen Halt einplanen, berücksichtigen Sie diesen Zeitraum und prüfen Sie den örtlichen Betriebsstatus vorab. Bei der Streckenwahl bieten die Wege unterschiedliche Orientierungspunkte: Beim Spazierweg ist die ungefähre Länge genannt, beim Höfeweg sind es die vorbeigeführten Buschenschänken und die saisonale Schließzeit des Wieslerhofs.

Burgreste und Baugeschichte

Von der Ruine Burgstall sind ein viereckiger Turm, ein Wohnbau und eine Ringmauer erhalten. Die Überreste der Ringmauer können heute besichtigt werden. Die genannten Bauteile geben der Ruine ein konkretes bauliches Profil und einen anderen Schwerpunkt als die Wege am Hang.

Die Pfarrkirche Burgstall ergänzt diesen Blick auf die Ortsgeschichte um mehrere Zeitschichten. Sie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Kirche im neuromanischen Stil erbaut. Turm und Chor stammen noch aus der Zeit um 1500. In der Kirche befindet sich außerdem ein 1541 datiertes Dreikönigsbild von Barlmä Dill Riemenschneider, dem Sohn des berühmten Bildschnitzers. Bauzeit, ältere Bauteile und datiertes Kunstwerk lassen sich so als unterschiedliche historische Bezugspunkte auseinanderhalten.

Seilbahn und Apfelführung

Mit der Seilbahn Burgstall–Vöran ist Vöran von Burgstall aus in fünf Minuten erreichbar. Wenn Sie die Fahrt einplanen, prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuellen Betriebszeiten. Die Verbindung lässt sich damit als eigener Punkt in die Reiseplanung aufnehmen.

Falls die Apfelführung „Der Südtiroler Apfel....knackig, saftig& frisch“ zu Ihrer Reisezeit angesetzt ist, umfasst sie eine geführte Apfeltour mit anschließender Apfelverkostung; eine Anmeldung ist erforderlich. Für diesen Termin ist der Moarhof, Maiergasse 52, 39014 Burgstall, der Veranstaltungsort. Prüfen Sie, ob ein Termin für Ihre Reisedaten angekündigt ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Tscherms, Plaus, Unsere Liebe Frau Im Walde-St. Felix, Gargazon, Naturns, St. Leonhard In Passeier, Schenna, Sankt Martin In Passeier.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Burggrafenamt.

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