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An mehreren Kreuzen in Sadin lassen sich unterschiedliche Bauformen und historische Funktionen unterscheiden. Das Lauchart Taferl, der gemauerte Bildstock Lauchart Kreuz und das Holzer Kreuz geben der lokalen Denkmalgeschichte konkrete Konturen. Für Reisende mit Interesse an religiösen Erinnerungszeichen liegt der Reiz im Vergleich ihrer Materialien, Bauweisen und überlieferten Rollen.

Übernachten in Sadin

Die Pettacher Hütte in Sadin 8 wird von Mai bis Oktober vermietet. Für Ihre Übernachtungsplanung ist sie damit eine saisonale Option in Sadin. Beziehen Sie den Zeitraum in Ihre Planung ein und bestätigen Sie vor der Reise die Verfügbarkeit.

Kreuze und Bildstock in Sadin

Das Lauchart Taferl befindet sich in Sadin an der Straße zum vulgo Moosbauer. Es ist ein an einer Fichte angebrachtes Kreuz aus Lärchenholz. Der bemalte Herrgott wurde aus einer Buchenholzplatte gefertigt. Das Lauchart Kreuz ist davon zu unterscheiden: Es handelt sich um einen gemauerten Bildstock mit steilem, holzschindelgedecktem Pyramidendach. Im Inneren befindet sich ein lebensgroßer, holzgeschnitzter Schmerzensmann. Er wurde vom ehemaligen Moosbauer Kreuz dorthin übertragen. Der Vergleich zwischen dem an einer Fichte angebrachten Kreuz und dem gemauerten Bildstock hilft, die ähnlich benannten Denkmäler auseinanderzuhalten.

Das Holzer Kreuz steht in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses in Sadin 1 und erinnert an Maria Holzer, die 2010 starb. Seine Rückwand wurde aus rund 4.500 Zündhölzern gefertigt, die mit Leim auf Holz geklebt wurden. Hier gehören Gedenken und handwerkliche Ausführung zusammen: Neben dem Anlass des Erinnerns ist auch der Aufbau der Rückwand ein prägnantes Detail.

Überlieferte Wege und Bräuche

Das ehemalige Moosbauer Kreuz stand am Hof vulgo Moosbauer westlich des Wohnhauses. Bei Beerdigungen diente es als Betstation und Totenrast. Auch die Weggeschichte verbindet das Kreuz mit der Ortsgeschichte: Der alte Kirch- und Begräbnisweg von St. Andrä nach Altenmarkt führte früher in Sadin beim vulgo Moosbauer, beim alten Moosbauer Kreuz und beim darunterliegenden Gehöft vulgo Lippitzer beziehungsweise Liebitzer vorbei. Eine weitere frühere Tradition war die Fleischweihe für die umliegenden Bewohner, die beim Moosbauer Kreuz jedes Jahr zu Ostern stattfand. Diese Angaben zeigen unterschiedliche Rollen des Kreuzes: als Ort des Gebets und Innehaltens bei Beerdigungen sowie als Schauplatz eines wiederkehrenden Osterbrauchs.

Kultur und Genuss im Gemeindegebiet von Weitensfeld im Gurktal

An der Pfarrkirche Altenmarkt sind noch Teile der historischen Wehranlagen erhalten. Das Weitensfelder Kranzelreiten findet im Gemeindegebiet jährlich zu Pfingsten statt und ist seit 2016 als immaterielles UNESCO-Kulturerbe anerkannt. Wenn Sie Ihre Reise auf das Kranzelreiten abstimmen möchten, prüfen Sie die konkreten Veranstaltungstage vorab. Im Gemeindegebiet können Besucher außerdem luftgeselchten Gurktaler Speck kosten. So ergänzen bauliche Geschichte, Brauchtum und regionale Kulinarik die lokalen Kreuzdenkmäler um weitere kulturelle Themen für die Reiseplanung.

Weitere Reiseziele entdecken: Sankt Veit an der Glan, Knappenberg, Metnitz, Kaindorf, Sand, Gurk, Launsdorf, Lölling Graben

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