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Wer in Pöchlarn Kunstgeschichte und römische Vergangenheit mit Zeit an der Donau verbinden möchte, kann zwischen Museen, historischen Bauwerken, einer geführten Stadtbesichtigung und Orten für eine Pause am Wasser wählen. Das Kokoschka Museum setzt einen künstlerischen Schwerpunkt; im römischen Stadtmuseum stehen Funde und das damalige Arelape im Zentrum. Für die Planung zählt auch der saisonale Museumsbetrieb.

Museen: Kokoschka und das römische Arelape

Das Kokoschka Museum Pöchlarn ist im Geburtshaus des Künstlers Oskar Kokoschka untergebracht. Die Dauerausstellung widmet sich seinem Leben und Werk; dazu kommen jährlich wechselnde Sonderausstellungen. Vom 28. März bis zum 26. Oktober 2026 ist das Museum täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Jeden Samstag findet um 14:30 Uhr eine Führung statt. Prüfen Sie die saisonalen Öffnungszeiten vor dem Besuch nochmals.

Das römische Stadtmuseum Arelape Bechelaren Pöchlarn befindet sich im Welserturm. Auf mehreren Ebenen zeigt es archäologische Fundstücke und römische Ausgrabungen, erzählt von der Stadtentwicklung und macht die römische Vergangenheit des damaligen Arelape erlebbar. Zu sehen sind auch Alltagsgegenstände aus vergangenen Zeiten. Für Gruppen und für Besuche außerhalb der Öffnungszeiten ist eine Voranmeldung erforderlich; beziehen Sie die saisonalen Öffnungszeiten in Ihre Planung ein.

Kirchen, Türme und Nibelungengeschichte

Die Frauenkirche Mariä Himmelfahrt ist eine dreischiffige Hallenkirche, deren Bau ab 1386 entstand. Die Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt besitzt einen spätgotischen Kern und wurde 1766–68 von Johann Michael Ehmann barockisiert. Zur Innenausstattung der Frauenkirche gehören drei Gemälde des Kremser Schmidt. Das Renaissance-Schloss Pöchlarn ist ein Kulturdenkmal direkt an der Donau.

Der Urfahrturm, auch Demmerturm genannt, ist ein ehemaliger Befestigungsturm an der östlichen Stadtgrenze Pöchlarns. Einen anderen Zugang zur Nibelungengeschichte bietet Die Nibelungen im Turm: Restaurierte Nibelungenfiguren führen an mehreren Stationen durch die Geschichte des mittelalterlichen Heldenepos. Das Nibelungendenkmal ist frei zugänglich.

Stadtführung und Zeit am Wasser

Stadtführungen in Pöchlarn können individuell für Reisegruppen, Betriebsausflüge, Schulausflüge und Großfamilien gestaltet werden. Eine geführte Stadtbesichtigung führt am Donaudamm entlang, durch die Gassen und zu malerischen Plätzen. Wer Pöchlarn begleitet erkunden möchte, findet darin eine andere Möglichkeit als beim Besuch eines einzelnen Museums oder Bauwerks.

Für eine Pause am Fluss bietet die Donau.Auszeit.Wiese Platz für Picknicks und Pausen von Spaziergängern und Radfahrern, mit Blick über die Donau. Das Zehenbad setzt einen eigenen Akzent am Wasser: Hier können Sie verweilen, dem Plätschern lauschen und die Zehen erfrischen. So stehen Orte für eine längere Pause und einen kurzen Moment am Wasser nebeneinander, ohne dass daraus ein festgelegter Ausflug werden muss.

Auch die Routen setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Der Rüdigerweg führt am Teich Stadt Weyer entlang, weiter an der Erlauf bis zu deren Mündung in die Donau und an der Donau zurück zum Ausgangspunkt. Die Kultur-Schatz-Tour verbindet dagegen den Donauradweg, den Erlauftalradweg und den Melktalradweg. Damit unterscheidet sich die beschriebene Folge von Gewässern beim Rüdigerweg von der Verbindung dreier Radwege bei der Kultur-Schatz-Tour.

Weitere Reiseziele entdecken: Loosdorf, Kemmelbach, Laimbach Am Ostrong, Bergland, Nächst Altenmarkt, Hessendorf, Schönbühel An Der Donau, Kilb.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Melk.

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