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Ein Wanderweg kann Landschaft erschließen und zugleich eine historische Spur aufnehmen. Der Cultura Trail Römerweg startet am Bahnhof Eichgraben-Altlengbach und führt zu Hügelgräbern aus dem 1. Jahrhundert nach Christus. In Traismauer begegnet Ihnen mit dem Hungerturm ein anderes Zeitzeugnis: Er stammt aus dem 4. oder 5. Jahrhundert nach Christus. Die Orte rund um Sankt Pölten bieten damit verschiedene Zugänge zu Geschichte und Natur, statt sich auf eine einzige Art des Unterwegsseins zu beschränken.

Wanderungen mit verschiedenen Streckenlängen

Der Eichgrabner Höhenwanderweg ist ein 27 km langer Höhenrundwanderweg mit zwölf Zubringerwegen. Er verläuft im Biosphärenpark Wienerwald und führt zu Aussichtspunkten. Die Länge und die zusätzlichen Wege geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, wenn Sie Ihre Wanderung planen. Für eine kürzere Strecke bietet sich ein Vergleich mit dem Eheweg in Obritzberg-Rust an: Er ist 3,5 km lang und verbindet Spazier- und Wanderweg mit sieben Themenstationen. Die Stationen setzen dabei einen anderen Akzent als die Aussichtspunkte des Höhenwanderwegs.

Auch der Dunkelstein zeigt, wie stark Landschaft und Höhenlage die Entdeckungen prägen: Mit 625 m Seehöhe ist er der höchste Punkt des südlichen Dunkelsteinerwaldes. Eine längere Tour ist die insgesamt 160 km lange Dunkelsteinerwald-Runde, die in neun Etappen verläuft. Die als leicht bezeichnete Etappe DUR 8 führt von Inning nach Hafnerbach über den Sierninger Berg bis nach Haunoldstein und Groß Sierning.

Wald, Wasser und Wege

Der Keltische Baumkreisweg Pyhra führt zu allen 22 Bäumen des Baumkreises. Seine Landschaft umfasst Felder, Wiesen und Wäldchen; zudem verläuft er entlang der Perschling. So stehen auf diesem Weg die Bäume als konkreter thematischer Bezug neben einer abwechslungsreichen Landschaftsbeschreibung.

Im Naturpark Purkersdorf gehören ausgedehnte Buchenwälder ebenso zu den beschriebenen Merkmalen wie ein großes Tiergehege und drei Wildgehege. Rund um den Wienerwaldsee gibt es gut markierte und gepflegte Wege, die Freizeitsportler und Spaziergänger nutzen. Der See selbst liegt in einem Wasserschutzgebiet, in dem Schwimmen verboten ist. Wenn Sie den Wienerwaldsee besuchen, können Sie die Wege daher zum Spazierengehen oder für Freizeitsport einplanen, nicht zum Baden.

Für eine weitere Outdoor-Erfahrung bietet der Kletterpark Purkersdorf sieben Parcours in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Sie verlaufen zwischen 2 und 14 m über dem Boden; der Betrieb ist wetterabhängig. Die Angaben zu Parcours und Höhe geben einen konkreten Eindruck vom Angebot, während das Wetter für den Betrieb eine Rolle spielt.

Historische Spuren und kulturelle Stationen

Traismauer verbindet eine markante Landschaft mit Geschichte: Die Stadt liegt in von Donau und Traisen geschaffenen Ebenen, die von Weinbergen flankiert werden. Der Hungerturm stammt aus dem 4. oder 5. Jahrhundert nach Christus. Eine andere Form der Vermittlung bietet der Kulturweg der sprechenden Römer, der fünf Stationen hat. Landschaft, Bauwerk und Themenweg setzen jeweils einen eigenen Schwerpunkt.

In Maria-Anzbach liegen drei sehr unterschiedliche Entdeckungen: Die Wallfahrtskirche zur Mutter der Barmherzigkeit ist eine alte Wehrkirche aus dem 15. Jahrhundert. Die spätgotische Schönbeck-Mühle erzeugte Anfang des 20. Jahrhunderts den ersten Strom für den Ort. Und die Buchbergwarte ist mehr als 22 Meter hoch. Zusammen erzählen diese Orte von religiöser Architektur, früher Stromerzeugung und einem hohen Aussichtsbauwerk.

Das Wienerwaldmuseum Eichgraben befindet sich im Fuhrwerkerhaus und zeigt Sammlungen zu Geologie, Archäologie, Volkskunde und Handwerk. Das Sanatorium Purkersdorf wurde 1904 und 1905 im Stil der Wiener Secession errichtet. In Markersdorf stammt die Pfarrkirche hl. Martin aus dem Jahr 1670; sie wurde über einem romanischen Vorgängerbau errichtet. Bei der Ruine Osterburg sind an einem steilen Hang am Ufer der Pielach einige sehr alte Mauern der mittelalterlichen Wehrburg erhalten.

Ein anderer Zugang zu regionalen Themen erwartet Sie auf dem Themenpfad Hecke in Wolfsgraben. Er vermittelt Baum- und Straucharten der Region anhand von Märchen, Reimen, Gedichten und Geschichten. Der Pfad verbindet damit Naturthemen mit literarischen Formen, während der Keltische Baumkreisweg in Pyhra seine Orientierung über die 22 Bäume erhält.

Regionale Einkehr

In Inzersdorf-Getzersdorf gibt es ganzjährig geöffnete Heurige, Weingüter und gastronomische Betriebe. Da sich einzelne Betriebe ändern können, empfiehlt sich für einen konkreten Besuch ein Blick auf die jeweiligen Öffnungszeiten. Im Schloss Goldegg bietet das Restaurant Castello gastronomische Bewirtung an; informieren Sie sich vor dem Besuch, ob das Restaurant geöffnet ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Sankt Pölten, Kasten Bei Böheimkirchen, Altlengbach, Laaben, Oberhofen, Loich, Warth, Viehofen, Neustift-Innermanzing, Frankenfels, Maria Anzbach, Kapelln, Herzogenburg, Wald, Linden, Hofstetten, Lauterbach, Nußdorf Ob Der Traisen, Neusiedl, Traismauer, Inzersdorf Ob Der Traisen, Zagging, Statzendorf, Ambach, Unterwölbling, Ober-Grafendorf, Wilhelmsburg, Neidling, Stössing, Herzogenburg, Gemeinde Karlstetten, Brunnrotte, Wimpassing an der Pielach, Gemeinde Markersdorf-Haindorf, Unterdambach, Rabenstein an der Pielach, Oberwölbling, Kirchberg an der Pielach, Stollberg, Grünsbach, Oed, Neulengbach

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