Zum Inhalt

Die Besenbürer Lourdesgrotte von 1929, eine Fachwerkschmiede mit Kernbau aus dem Jahr 1720 und die geschützte Glaziallandschaft geben Besenbüren mehrere klar unterscheidbare Themen. Dazu kommen Wegkreuze, deren Standorte mit historischen Verkehrswegen verbunden sind. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Besenbüren suchen, lässt sich der Ort nach konkretem Interesse einordnen: lokales Handwerk, religiöse Zeichen im Ortsbild oder Landschaftsgeschichte. Diese Themen eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Besenbüren, statt den Ort auf ein einziges Wahrzeichen zu reduzieren.

Dorfgeschichte und Handwerk

Die Acta Murensia entstanden um 1160 und erwähnen Besenbüren. Im 19. Jahrhundert waren Landwirtschaft und Strohflechterei wichtige Erwerbszweige. An der Dorfstrasse 16 befindet sich die Schmiede, deren Kernbau aus dem Jahr 1720 stammt und als Fachwerkkonstruktion ausgeführt ist. Bis ins ausgehende 20. Jahrhundert wurde hier die letzte Besenbinderei im Kanton Aargau betrieben. So reichen die historischen Bezüge von mittelalterlichen Erwähnungen über einen frühen Baukern bis zu einem Handwerk, das noch im 20. Jahrhundert ausgeübt wurde.

Seit den 1990er Jahren wird die Schmiede für gesellschaftliche und kulturelle Anlässe genutzt. An der Steigass 2a befindet sich seit 2008 die Brauerei des Vereins Bäsibräu. Die Bäsibörer Häxe organisieren gemeinsam mit der Kreisschule Bünz eine Kinderfasnacht mit Umzug, Guggenmusik und Böögverbrennen. Das HÖLLEFÄSCHT findet jeden Sommer im Wald von Besenbüren statt. Wenn Sie eine konkrete Veranstaltung in Ihre Planung einbeziehen, prüfen Sie deren Termin; beim HÖLLEFÄSCHT ist der Sommer der wiederkehrende Rahmen.

Grotte und Wegkreuze

Die Besenbürer Lourdesgrotte ist kleinformatig und stammt aus dem Jahr 1929. Sie liegt auf einer kleinen Waldlichtung im Nordwesten des Dorfes, auf dem Schanzhübel. Lage und Massstab unterscheiden diesen Ortspunkt von den Wegkreuzen, die an historischen Verkehrswegen stehen. Das Wegkreuz Hinterdorf Kantonsstrasse befindet sich an der Strassengabelung am westlichen Dorfeingang und markiert den Verlauf der historischen Route von Bünzen nach Rottenschwil.

Ein weiteres Wegkreuz steht an der Bremgartenstrasse. Es ist aus Muschelkalk gefertigt, stammt von 1834 und trägt Kleeblattenden sowie reliefierte Himmelskörper. Sein Standort liegt an der Kreuzung der historischen Verkehrswege von Bremgarten nach Muri und von Bünzen nach Rottenschwil. Die beiden Kreuze beziehen sich somit auf frühere Wege, aber auf unterschiedliche Weise: Das eine markiert den Verlauf einer Route, das andere steht an der Kreuzung zweier Verbindungen. Auch in der Ausführung unterscheiden sie sich: Das Wegkreuz Hinterdorf Kantonsstrasse ist neugotisch profiliert, während das Kreuz an der Bremgartenstrasse durch Material und Reliefdetails gekennzeichnet ist.

Glaziallandschaft im grossen Massstab

Besenbüren gehört zur geschützten Glaziallandschaft Bremgarten – Wohlen – Bünzen – Besenbüren. Zu ihren Formen zählen Moränenwälle, Schmelzwasserrinnen, Toteislöcher, Moränenmulden und Findlinge des würmzeitlichen Reuss-Gletschers. Die Landschaft gilt als klassische Gletscherrand-Landschaft von nationaler Bedeutung. Anders als bei der Schmiede und den Wegkreuzen liegt der Blick hier auf der geologischen Geschichte einer ganzen Landschaft. Das bietet einen eigenen thematischen Schwerpunkt, wenn Sie neben Orts- und Kulturgeschichte auch die vom Reuss-Gletscher geprägten Formen einordnen möchten.

Waldhaus Breithau

Das Waldhaus Breithau liegt im Besenbürer Wald und bietet Platz für etwa 45 Personen. Es steht Einwohnerinnen und Einwohnern von Besenbüren, Vereinen sowie auswärtigen Personen zur Verfügung. Die ungefähre Kapazität gibt eine erste Grössenordnung; der Kreis der genannten Nutzerinnen und Nutzer umfasst sowohl lokale als auch auswärtige Personen.

Weitere Reiseziele entdecken: Aristau, Abtwil, Bünzen, Mühlau, Sins, Beinwil, Muri.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Muri.