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Bern lässt sich nach verschiedenen Interessen entdecken: mittelalterliche Stadtstruktur, Uhrwerk und Kunstorte ebenso wie Gärten und Flusslandschaft. Für Ihren Aufenthalt können Sie diese Schwerpunkte getrennt betrachten und die Orte auswählen, die Sie besonders interessieren.

Altstadt und Zeitgeschichte

Die Berner Altstadt wurde im 12. Jahrhundert nach einem innovativen Gründungsplan angelegt. Ihre mittelalterliche Anlage gilt als eindrucksvolles Beispiel für Stadtgründungen im Hochmittelalter; die historische Altstadt ist UNESCO-Welterbestätte. Lauben und von Bögen getragene Hausfassaden prägen ihre erhaltene Stadtstruktur.

Der Zytglogge wurde zwischen 1218 und 1220 als Wehrturm erbaut. Ab 1530 machte ein astronomisches Uhrwerk den Turm zu einem technischen Prestigeobjekt. Eine Führung durch den Zytglogge ermöglicht Einblicke hinter die Zeiger des jahrhundertealten Uhrwerks und bietet eine Aussicht vom Turm. Prüfen Sie die Tourdaten vor der Reise. Von Bern Tourismus organisierte Führungen stellen sowohl berühmte Sehenswürdigkeiten als auch weniger bekannte Ecken der Stadt vor.

Kunst und Besuchsorte

Eine wellenartige Stahl- und Glaskonstruktion des italienischen Architekten Renzo Piano prägt das Zentrum Paul Klee. Seine Sammlung umfasst rund 4.000 Werke, darunter Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen. Das Zentrum dient auch als Plattform für Konzerte, Lesungen und Führungen; die Termine des Kulturprogramms variieren.

Im Einstein Haus ist die Wohnung für Besucherinnen und Besucher geöffnet und im Stil ihrer Entstehungszeit eingerichtet. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Öffnungsmodalitäten.

Gärten, Tiere und Fluss

Der Rosengarten bietet einen Ausblick auf die UNESCO-Altstadt. Dort wachsen mehr als 400 Rosen- und Irisarten sowie 28 verschiedene Rhododendren. Das Gelände diente von 1765 bis 1877 als Friedhof der Unteren Altstadt; seit 1913 ist der Garten eine öffentliche Anlage.

Die tiergerecht gestaltete Anlage des BärenParks erstreckt sich über 6.000 Quadratmeter. Auf Besucherwegen lassen sich die Bären beim Spielen, Fressen, Klettern und Schwimmen aus nächster Nähe beobachten. Der BärenPark gehört zum Tierpark Bern und ist frei zugänglich. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die Zugangsbedingungen.

Ein Spaziergang beginnt in der UNESCO-geschützten Altstadt und führt an der Aare entlang in Richtung Tierpark Bern und Elfenau. Eine Drahtseilbahn fährt von der Bundesterrasse in 66 Sekunden hinunter zur Aare; prüfen Sie aktuelle Serviceangaben vor der Fahrt. Beim Baden ist besondere Vorsicht wichtig: Wegen der starken, leicht zu unterschätzenden Strömung eignet sich das Schwimmen in der Aare nur für gute Schwimmerinnen und Schwimmer. Prüfen Sie die örtlichen Bedingungen und beachten Sie die Beschilderung. Das Lorrainebad und das Marzilibad werden als beliebte und sichere Einstiegsstellen genannt.

Der Gurten liegt in der Gemeinde Köniz und nicht im Stadtgebiet von Bern. Er ist mit einer 1899 eröffneten Standseilbahn erreichbar. Vom Aussichtspunkt beim Eastsignal reicht der Blick von der Bundesstadt bis zu den Alpen. Zum Gurten gehören außerdem ein Aussichtsturm, ein Kinderspielplatz mit Liliputbahn und ein vielfältiges Kulturprogramm.

Jahreszeitlicher Anlass und Hotelsuche

Der Zibelemärit findet stets am vierten Montag im November statt. Ein großer Teil seines Sortiments besteht aus Zwiebelzöpfen, Zwiebelkränzen und Zwiebelfiguren. Auch für Brunch gibt es in Bern eine große Auswahl.

Überlegen Sie, welche Themen Ihren Aufenthalt prägen sollen, und stimmen Sie Führungen oder Besuche auf die jeweiligen Termine und Öffnungsmodalitäten ab.

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