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Die Felsritzungen von Carschenna liegen oberhalb von Sils im Domleschg; bei den Burgen Campell und Baldenstein unterscheiden sich die Besuchsbedingungen deutlich. Genau dieser Wechsel zwischen prähistorischer Fundstelle, zugänglicher Burgruine und privatem Schloss prägt die Planung eines Kulturbesuchs. Sils im Domleschg ist eine politische Gemeinde in der Region Viamala des Kantons Graubünden.

Burgen mit unterschiedlichen Besuchsbedingungen

Campi, die Burgruine Campell, liegt am Eingang zur Schinschlucht und ist öffentlich zugänglich. Sie ist zugleich ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung. Prüfen Sie den Zugang vor der Anreise lokal. Anders verhält es sich bei Schloss Baldenstein: Es befindet sich in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich. Falls Sie den Zugang nochmals klären möchten, orientieren Sie sich an offiziellen lokalen Informationen.

Der Burgturm von Schloss Baldenstein lässt sich in das 12. Jahrhundert datieren. Burg Ehrenfels dient seit 1954 als Jugendherberge. Diese unterschiedlichen Geschichten ergänzen den Blick auf Burgen, die nicht alle dieselbe Rolle oder dieselben Besuchsmöglichkeiten haben.

Wanderungen und Etappen planen

Der Burgenweg Domleschg führt durch Sils im Domleschg und kann etappenweise erkundet werden. Auch eine Kombination mit dem Postauto ist möglich. Damit können Sie die Strecke in Abschnitte aufteilen oder den öffentlichen Verkehr in Ihre Etappenplanung einbeziehen. Prüfen Sie vorab den aktuellen Fahrplan, da sich die Fahrpläne ändern können.

Eine weitere Wanderung beginnt bei der Dorfkirche von Sils: Die Tour «Von Sils i.D. zur Burganlage Hohen Rätien und zu den Felszeichnungen Carschenna» führt über einen historischen Saumpfad. Dessen Bedingungen können saisonal variieren; beziehen Sie das in Ihre Planung ein. Von Hohen Rätien aus sind die Felszeichnungen Carschenna in etwa 45 Minuten zu Fuss erreichbar. Die tatsächliche Gehzeit hängt von den Bedingungen ab.

Felsbilder und Aussicht bei Carschenna

Die Felsbilder von Carschenna liegen auf einer Anhöhe östlich und oberhalb von Sils im Domleschg, direkt am Rand eines mehrere hundert Meter tiefen Abgrunds. Sie zählen zu den wichtigsten prähistorischen Fundstellen der Schweiz. Zu den beschriebenen Motiven gehören vor allem konzentrische Ringmuster mit einer Schale in der Mitte sowie Tierdarstellungen. Der Aussichtspunkt Crap Carschenna bietet einen Blick auf das Domleschg, Thusis und den Heinzenberg.

Kunst an der Albula

Ein weiteres Kulturthema bietet die Kunsthalle an der Albula. In ihrem Galeriebereich zeigt sie auf fast 500 m² Skulpturen und Bilder von Priska Schwab und Claudio Caprez. Besucher können das offene Atelier der Künstler besuchen, sich über die Entstehung ihrer neuesten Werke informieren und persönlich mit ihnen sprechen. Die Besuchsarrangements können sich ändern; prüfen Sie die aktuellen Möglichkeiten vorab.

Das Domleschg im Jahreslauf

Im weiteren Domleschg zeigt sich die Landschaft auch im Wechsel der Jahreszeiten. Das Tal gilt als eines der schönsten und vielfältigsten Täler Graubündens und wird wegen seines ausserordentlich günstigen Klimas auch «Obstgarten Graubündens» genannt. Wenn im Domleschg im Frühling die Apfelblüte beginnt, sind im Hintergrund noch tief verschneite Berge zu sehen. Diese Talperspektive ergänzt die historischen und archäologischen Themen von Sils um einen saisonalen Blick auf die weitere Region.

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