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Les Hauts-Geneveys verbindet Wanderwege und Landschaft mit einer Ortsgeschichte, die an Gebäuden, Kunstwerken und am Bahnhof sichtbar wird. Die Ortschaft im Kanton Neuenburg war eine Schweizer Gemeinde und liegt in der Region Val-de-Ruz. Auf 986 Metern befindet sie sich am Osthang der Tête de Ran im Neuenburger Jura. Damit stehen für die Planung sowohl die Wege in der Höhenlandschaft als auch die Kulturspuren im Ort im Blick.

Landschaft und Wanderrouten

Die Tête de Ran ist ein 1.422 Meter hoher Gipfel im Umfeld von Les Hauts-Geneveys. Vom Gipfel führt ein Spaziergang bis zum Mont Dar. Auch die Wanderung „Les Hauts-Geneveys – Chambrelien“ beginnt im Ort: Nach einem steilen ersten Abschnitt zur Tête de Ran folgt sie größtenteils dem Jurahöhenweg. Wer sich für diese Strecke interessiert, kann so zwischen dem anfänglichen Anstieg und dem anschließenden Verlauf auf dem Höhenweg unterscheiden.

Andere Wege setzen eigene Landschaftsakzente. „La lisière“ (Chemin chouette Nr. 4) verläuft am Waldrand zwischen Dörfern, Landwirtschaftsflächen und bewaldeten Gebieten. „Les boviducs“ (Chemin chouette Nr. 3) endet in Les Hauts-Geneveys und führt durch Heckenlandschaften und bewaldete Weiden. Die Wege dort wurden für den Viehtrieb angelegt. Zusammen zeigen die Routen unterschiedliche Seiten der Landschaft: den Höhenweg, die Übergänge am Waldrand und die von der landwirtschaftlichen Nutzung geprägten Wege.

Die Aussicht hat ebenfalls verschiedene Bezugspunkte. Von der Esplanade des Bahnhofs reicht der Blick über das Val-de-Ruz, den Neuenburgersee und die Alpen. Bei klarer Sicht bietet Les Hauts-Geneveys zudem Ausblicke über das Val-de-Ruz und auf das Schweizer Mittelland sowie die Alpen.

Kunst und Geschichte im Ort

Das ehemalige Gemeindehaus stammt aus dem Jahr 1780. In früherer Zeit diente es als Herberge und Hotel, als Schulhaus und als Ort für Gottesdienste. In der Nähe steht eine Fontäne mit einem eingefassten Hauptbecken aus Kalkstein. Sie trägt die Initialen früherer örtlicher Gouverneure und die Jahreszahl 1825. Gebäude und Fontäne verbinden so zwei verschiedene historische Spuren: die wechselnden Nutzungen des Hauses und die örtlichen Namen und Datierungen am Brunnen.

Auch beim Centre des Perce-Neige gehören Kunstwerke zur Ortsgeschichte. Dazu zählen ein Werk von Alfred Manessier aus dem Jahr 1977, „Rencontre“ des Bildhauers Berthoud und „La Ronde“, ein Bronzeobjekt von Jean-Claude Reussner. Die beiden letztgenannten Werke stammen ebenfalls aus dem Jahr 1977. An der Straße nach La Vue-des-Alpes erinnert außerdem eine Gedenktafel an den Wirtschaftswissenschaftler Silvio Gesell (1862–1930).

Gegenüber dem Bahnhof informiert eine Tafel über die Geschichte der dort erläuterten Eisenbahnstrecke. Sie war die erste Eisenbahnstrecke, die im Kanton Neuenburg in Betrieb genommen wurde. Damals verfügte sie über den längsten Tunnel der Schweiz. Der Bahnhof ist damit nicht nur ein Aussichtspunkt, sondern auch ein Bezugspunkt zur Eisenbahngeschichte der Region.

Aktivitäten für die Aufenthaltsplanung

Für Mountainbike-Fahrten beginnt und endet die Route „La Vue des Alpes Bike“ in Les Hauts-Geneveys; sie ist als Rundkurs angelegt. Das unterscheidet ihre Streckenform von den genannten Wanderwegen, für die jeweils ein Ende oder ein Start im Ort angegeben ist. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Wegmeldungen. Bei der Suche nach Hotels können Sie außerdem zuerst festlegen, ob Wandern, Mountainbiken, Landschaftsblick oder Ortsgeschichte den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll.

Weitere Reiseziele entdecken: Fontainemelon, La Vue Des Alpes, Boudevilliers, Montmollin, Villiers Ne, Dombresson, Cernier, Fontaines.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Val-De-Ruz.

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