Zum Inhalt

Egnach verbindet Obstlandschaft und Bodensee: Der Bireweg verläuft durch grosse Obstanlagen und Hochstammgärten, während das Strandbad Luxburg einen Badeplatz am See bietet. Die Gemeinde liegt am Bodenseeufer zwischen Arbon und Romanshorn und umfasst Kulturland, Wald sowie 2,8 Kilometer Seeanstoss. Intensiver Obstbau hat ihren ländlichen Charakter trotz einzelner Industriebauten und Wohnquartiere bis heute bewahrt.

Obstbau und Ortsgeschichte

Der im 18. Jahrhundert einsetzende Feldobstbau brachte der Gegend den historischen Beinamen «Mostindien» ein. Egnach blickt zugleich auf eine Geschichte der Textilproduktion zurück: Dazu gehören der Leinwandhandel sowie Handstickerei und mechanische Stickerei. Auch die Bahn gehört zur Ortsgeschichte. Egnach erhielt 1869 an der Strecke Romanshorn–Rorschach einen Bahnhof; 1910 wurde die Strecke der Bodensee-Toggenburg-Bahn gebaut. Die Bodensee-Toggenburg-Bahn wird heute von der Südostbahn betrieben und bedient Bahnhöfe in Neukirch, Steinebrunn und Winden.

Zu Fuss durch die Obstlandschaft

Der «Bireweg» führt über knapp acht Kilometer von der ehemaligen Mosterei Egnach durch grosse Obstanlagen und Hochstammgärten bis zum Bahnhof Winden. An zehn Wegposten erläutert ein digitaler Führer in der App «CubeTrail» die Dorfgeschichte, den Obstbau und touristisch wertvolle Punkte. Der Weg ist täglich und jederzeit zugänglich. Die App kann kostenlos im Apple App Store und für Android heruntergeladen werden. Da sich Zugangsdetails und digitale Verfügbarkeit ändern können, prüfen Sie vor der Tour die aktuellen Angaben.

Baden am Bodensee

Das Strandbad Luxburg ist eine frei zugängliche Badestelle am Bodensee. Zum Angebot gehören ein Badefloss, Umkleidekabinen, Duschen, ein Spielplatz, Tischtennistische, Grillstellen und ein Kiosk. Eine grosszügige Liegewiese ergänzt den Badebereich. Im Unterschied zum Bireweg liegt hier der Schwerpunkt auf Baden und Verweilen. Saisonale Betriebsdetails und einzelne Angebote können sich ändern; prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Angaben.

Schloss Luxburg und Kirchenorte

Schloss Luxburg steht unter rechtskräftigem Schutz und ist als besonders wertvoll eingestuft. Es wurde Ende des 14. Jahrhunderts als Sitz für die Heinzel von Tegelstein angelegt; Kaiser Friedrich III. stattete es mit einem Freibrief aus. Eine Zwischennutzung mit Sommerbistro macht das Schloss derzeit erlebbar. Wenn Sie das Bistro in Ihren Aufenthalt einbeziehen, prüfen Sie die aktuellen Öffnungsangaben, denn Betrieb und Öffnungsregelungen können sich ändern.

Zur Kirchengeschichte gehören zwei unterschiedliche Orte. Die alte Sankt-Gallus-Kapelle war einst die Pfarrkirche von Steinebrunn. Ihr kleines Rundbogenfenster an der Stirnwand des Chores stammt aus dem 13. Jahrhundert; bei der Renovierung 1964/65 wurde es entdeckt und freigelegt. Davon zu unterscheiden ist die Pfarrkirche Sankt Gallus und Otmar von Steinebrunn: Sie steht auf dem Winzelnberg und ist von Weitem sichtbar.

Weitere Reiseziele entdecken: Winden, Romanshorn, Horn, Uttwil, Arbon, Kesswil, Sommeri, Amriswil.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Arbon.