Zum Inhalt

Eichstätt erzählt von Erdgeschichte und Stadtgeschichte in unterschiedlichen Formen: im Museum, auf einem Fossilienpfad, in der Architektur der Willibaldsburg und im Bastionsgarten. Der Wechsel zwischen Naturkunde, Baugeschichte und Gartenkultur gibt Ihnen verschiedene Themen, an denen Sie die Stadt erkunden können.

Fossilien im Museum und auf dem Rundweg

Im Jura-Museum Eichstätt liegt der Ausstellungsschwerpunkt auf Fossilien der Solnhofener Plattenkalke. Das Museum zeigt außerdem das Original des Eichstätter Exemplars von Archaeopteryx. So treffen ein breites Ausstellungsthema und ein konkret benanntes Original aufeinander. Einen anderen Zugang bietet der Fossilienpfad Eichstätt: Er ist ein mittelschwerer, 9 Kilometer langer Rundweg für Familien. Auf dem Blumenberg bei Eichstätt liegt zudem direkt neben dem Kinderdorf Marienstein ein Fossiliensteinbruch für Hobbysammelnde. Wenn Sie vor allem Ausstellungsstücke interessieren, setzt das Museum einen anderen Schwerpunkt als der Rundweg; der Steinbruch richtet sich ausdrücklich an Hobbysammelnde.

Die Willibaldsburg und ihre Geschichte

Die Willibaldsburg wurde 1355 von Bischof Berthold Burggraf von Zollern errichtet und diente bis 1725 als Bischofssitz. Von der 420 Meter langen Burg sind Mauern und Bastionen, das Zeughaus, die 63 Meter lange Torhalle sowie der Gemmingenbau mit seinen beiden Türmen erhalten. Der historische Hintergrund und die verschiedenen erhaltenen Bauteile geben unterschiedliche Anknüpfungspunkte, um sich mit der Burg zu beschäftigen: ihrer früheren Funktion ebenso wie ihrer Architektur.

Bastionsgarten und Domplatz

Auf der Willibaldsburg in Eichstätt liegt der 1.500 m² große Bastionsgarten. Dort wurde der im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Hortus Eystettensis nach 400 Jahren zu neuem Leben erweckt. Besucher können viele der ursprünglichen Pflanzenarten der Gartenanlage kennenlernen. Der Garten setzt damit einen botanischen Akzent neben der Baugeschichte der Burg: Hier stehen die Pflanzen und die Wiederbelebung des Hortus Eystettensis im Mittelpunkt.

Auch der Domplatz verankert die Stadtgeschichte an einem konkreten Ort. Er liegt auf dem ältesten besiedelten Boden der Stadt Eichstätt. So richtet sich der historische Blick nicht nur auf einzelne Bauwerke wie die Willibaldsburg, sondern auch auf den Platz, der für die frühe Besiedlung der Stadt steht.

Naturpark und Landkreis Eichstätt

In Bayern bildet das Kreisgebiet des Landkreises Eichstätt das Herzstück des Naturparks Altmühltal, eines der größten deutschen Naturparks. Mehr als 80 Prozent der Fläche des Landkreises liegen im Naturpark und bieten durch ihre Naturschönheiten einen Erholungs- und Freizeitraum. Auch der Altmühltal-Radweg führt durch den Landkreis Eichstätt. Diese regionale Perspektive ergänzt die Stadtentdeckungen um Naturpark- und Radwegthemen auf Ebene des Landkreises.

Ein kulinarischer Akzent

Auch die Eichstätter Genuss-Wirte tragen zu den lokalen Entdeckungen bei: Mehrmals im Jahr bieten sie unter dem Motto „Eichstätt kocht...“ spezielle Gerichte an. Dazu gehören beispielsweise würzige Altmühltaler-Lammgerichte. Wenn Sie gezielt wegen dieses Programms reisen möchten, prüfen Sie vorab die Veranstaltungstermine.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Wellheim, Dollnstein, Beilngries, Mörnsheim, Lenting, Kipfenberg, Kinding, Eichstätt, Denkendorf, Großmehring, Kösching, Titting, Nassenfels, Schernfeld, Böhmfeld, Pollenfeld, Altmannstein, Mindelstetten, Oberdolling, Gaimersheim, Pförring.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bayern.