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In Ebergötzen stehen Wilhelm Buschs biografische Verbindung und die Mühlentechnik im Mittelpunkt. Busch wurde im Alter von neun Jahren dem Ebergötzer Pastor Georg Kleine zur weiteren Erziehung übergeben. Die Mühle fügt diesem biografischen Bezug ein technisches Thema hinzu: Buschs Erinnerung und die Vorführung alter Mühlentechnik eröffnen zwei unterschiedliche Zugänge zum Ort.

Wilhelm Busch und die Mühle

Busch beschrieb, wie ihn nachts in der Mühle das Getriebe der Räder und das herabstürzende Wasser begleiteten. Seine Erinnerung richtet den Blick auf Bewegung, Antrieb und Wasser. Zum Besuch der Wilhelm-Busch-Mühle gehört immer eine Vorführung der alten Mühlentechnik. So treffen literarische Erinnerung und technische Vorführung als unterschiedliche Aspekte desselben Mühlenthemas aufeinander.

Eine Rundtour mit Start und Ziel in Ebergötzen

Eine weitere Möglichkeit für die Planung ist die Rundtour „Rund um Ebergötzen auf der Hünstollenstraße“. Sie beginnt und endet in Ebergötzen. Damit ist der Ort sowohl Start- als auch Zielpunkt der Tour. Die Details der Route können sich ändern; prüfen Sie deshalb vor der Tour die aktuellen Routenangaben.

Kultur und Natur in Göttingen

In Göttingen stehen weitere, eigenständige Kultur- und Naturthemen zur Auswahl. Das Forum Wissen gibt Einblicke in laufende Forschung und Lehre. Seine Basisausstellung „Räume des Wissens“ erstreckt sich über 1.400 Quadratmeter und ermöglicht es, Prozesse der Wissensentstehung nachzuvollziehen. Die zwölf Räume umfassen mehr als 1.400 Objekte aus den Sammlungen der Universität Göttingen. So verbindet die Ausstellung einen Überblick über Wissensprozesse mit einer vielfältigen Objektsammlung.

Das Städtische Museum Göttingen befindet sich seit 1897 im Hardenberger Hof, dem letzten erhaltenen Adelspalais in Göttingen. Bis auf Weiteres wird dort die Präsentation „Stadt. Macht. Glaube. Göttingen im 16. Jahrhundert“ gezeigt. Prüfen Sie die aktuelle Ausstellungslage vor Ihrer Reise. Für Gruppen und Schulklassen bietet das Museum Führungen durch die Dauerausstellungen und die jeweiligen Sonderausstellungen an; klären Sie die Buchungsmodalitäten vorab.

Auch städtische Gebäude setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Das Alte Rathaus in Göttingen wurde 1270 errichtet und diente als Zentrum für Rats- und Gerichtsversammlungen sowie für den Handel. Die Gänseliesel ist seit 1901 das Wahrzeichen der Stadt. Das Große Haus des Deutschen Theaters Göttingen bietet im Parkett und auf drei Rängen 488 Sitzplätze und gilt als architektonisches Juwel der Stadt. Die Aula der Georg-August-Universität ist ein zentrales Universitätsgebäude und ein Beispiel neoklassizistischer Architektur. In der Aula befindet sich außerdem der Karzer, das historische Universitätsgefängnis.

Der Alte Botanische Garten Göttingen wurde 1736 als „hortus medicus“, also als medizinischer Garten, gegründet. Dort können Besucherinnen und Besucher historische Gewächshäuser, tropische Vegetation im Regenwaldhaus und das Alpinum erkunden. Für Aktivitäten im Freien bietet der Stadtwald auf dem Hainberg Möglichkeiten zum Spazierengehen, Wandern und Radfahren. Im Wildgehege am Kehr leben Wildschweine und Damwild; ein drei Kilometer langer Rundweg führt um das Gehege. Botanische Anlagen, Waldaktivitäten und Tierbeobachtung stehen damit als unterschiedliche Naturthemen nebeneinander.

Wer Göttingen zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden möchte, kann zwischen wöchentlich wechselnden Stadtrundgängen und City-Touren zu mehr als 40 Themen wählen. Prüfen Sie vorab den aktuellen Terminplan und die Verfügbarkeit der Touren.

Weitere Reiseziele entdecken: Hannoversch Münden, Rosdorf, Brochthausen, Bovenden, Adelebsen, Walkenried, Obernfeld, Gieboldehausen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Göttingen.

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