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Im Hoppecketal treffen in Beringhausen bewaldete Hänge, eine aussichtsreiche Themenwanderung und Zeugnisse der Ortsgeschichte aufeinander. Für die Planung lohnt sich der Blick auf die unterschiedlichen Schwerpunkte: Die Beringhauser Aussichten setzen auf Panorama, während Friedhof, Brückenfigur und Pfarrkirche historische Bezugspunkte bieten. Bahnhof, Bus und Parken an der St.-Markus-Kirche ergänzen die Anreiseoptionen; Fahrpläne sollten Sie vor dem Reisetag prüfen.

Wandern und Landschaft im Hoppecketal

Beringhausen liegt im Hoppecketal. An den steilen Hängen verlaufen bewaldete Wege. Zur örtlichen Landschaft gehören außerdem zwei ehemalige Roteisenerzgruben: Grube Antonie liegt südlich des Dorfes, Grottenberg westlich davon und nahe einem Diabas-Steinbruch. Die Lage der beiden Gruben unterscheidet sich damit deutlich: Die eine ist südlich, die andere westlich des Dorfes verortet.

Die Themenwanderung Beringhauser Aussichten ist 8,4 Kilometer lang, als moderat eingestuft und weist 281 Höhenmeter im Aufstieg auf. Ihre Panoramablicke reichen über das Hoppecketal in Richtung Obermarsberg, Diemelsee und Waldecker Upland. Aussichtspunkte und Panoramatafeln gehören ebenso zur Route wie Waldsofas und Panoramafenster. Die Ausstattung setzt unterschiedliche Akzente: Tafeln bieten Orientierung am Panorama, während Waldsofas und Panoramafenster weitere Aussichtselemente sind. Da die Wegverhältnisse variieren können, prüfen Sie diese vor der Wanderung.

Friedhof, Brückenfigur und Pfarrkirche

Der jüdische Friedhof liegt am Hang nahe der Straße nach Padberg. Er umfasst 39 Grabsteine, von denen die meisten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammen. Schmale, senkrecht stehende Sandsteinplatten begrenzen den Friedhof größtenteils.

In der Ortsmitte, neben der Hoppecke-Brücke, steht eine erhaltene Sandsteinstatue des heiligen Nepomuk. Sie ist etwa 160 Zentimeter hoch und stammt wahrscheinlich aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Auch die katholische Pfarrkirche St. Markus ist mit der älteren Geschichte der Beringhauser Pfarrei verbunden: Teile ihrer Ausstattung gelten als wichtige historische Zeugnisse. Der frühere Kirchenbau aus dem 13. Jahrhundert wurde 1922 abgebrochen. So reichen die Zeitbezüge der Ortsgeschichte vom Vorgängerbau über die wahrscheinlich im 18. Jahrhundert entstandene Statue bis zu den mehrheitlich aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammenden Grabsteinen.

Anreise planen

Beringhausen hat einen Bedarfshalt im Bahnverkehr und Busanbindung. Prüfen Sie die Fahrpläne und Verbindungen für Ihren Reisetag, da sich öffentliche Verkehrsdetails ändern können. An der St.-Markus-Kirche ist Parken möglich. Damit sind Bahn, Bus und Auto unterschiedliche Möglichkeiten, die Anreise zu planen; für den Bedarfshalt ist der aktuelle Fahrplan besonders relevant.

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Weitere Ziele im übergeordneten Reiseziel Marsberg

Im übergeordneten Reiseziel Marsberg ergänzen weitere, eigenständige Themen die Auswahl. In Obermarsberg sind Reste der alten Stadtmauer zu besichtigen, darunter der Wasserturm und der Buttenturm. Die Vogelpflegestation in Marsberg-Essentho wird seit über 40 Jahren betrieben; Besichtigungen und Führungen sind nur nach vorheriger Absprache möglich. Stimmen Sie einen Besuch deshalb vorab ab und klären Sie die Verfügbarkeit.

An der Diemel bei Giershagen liegt die Freizeitanlage Grube Reinhard (Meilerplatz). In einem offenen, überdachten Multifunktionspavillon befindet sich dort ein Informationszentrum zu Bionik, regionaler Montanindustrie und Geologie. Prüfen Sie vor einem Besuch die Betriebsbedingungen. Der Bogenparcours Marsberg liegt auf dem Gelände eines ehemaligen Kupferbergwerks und umfasst 5,9 Hektar. Diese Marsberger Ziele umfassen damit sowohl historische Bauzeugnisse als auch Themen wie Vogelpflege, Bionik, Montanindustrie, Geologie und Bogenschießen.

Weitere Reiseziele entdecken: Helminghausen, Obermarsberg, Padberg, Bredelar, Leitmar.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Marsberg.