Helminghausen liegt unterhalb der Staumauer im Diemeltal. Der Ort ist staatlich anerkannter Erholungsort in Nordrhein-Westfalen. Für die Planung stehen mehrere unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander: Wanderwege an der Talsperre, Rundtouren am See, Freizeitangebote im Ort und Zeugnisse der Dorfgeschichte. So können Sie entscheiden, ob Sie Strecken zu Fuß, mit dem Rad oder einzelne lokale Sehenswürdigkeiten in den Mittelpunkt stellen möchten.
Wandern zwischen Rundweg und Diemelsteig
Die Sperrmauer der Diemeltalsperre bei Helminghausen ist eine Schwergewichtsstaumauer des Intze-Typs und 42 Meter über der Gründung hoch. Der Rundweg „Rund um den Weiher“ führt an der Staumauer und dem Kraftwerk vorbei und umfasst den Rastplatz „Ehemalige Mühle“.
Eine Möglichkeit für eine Wanderung ist die 8,1 Kilometer lange Rundwanderung „Berg und Tal Helminghausen HL2“; sie beginnt und endet an der Kirche Helminghausen. Der deutlich längere Diemelsteig misst 63 Kilometer und ist ein Qualitätswanderweg durch die gesamte Ferienregion Diemelsee. Ein Einstieg ist von allen Ortschaften entlang der Strecke möglich. In Helminghausen führt der Weg zum Wanderparkplatz und weiter in Richtung Staumauer.
Auch eine Umrundung des Diemelsees ist Thema des Fährschiff-Wanderwegs. Sie lässt sich mit einer Bootsfahrt auf der „MS Muffert“ kombinieren; die Bootsfahrt ist eine mögliche Ergänzung und nicht Voraussetzung für jede Variante. Startpunkt ist der Großparkplatz Diemelsee, Am See 8, 34431 Marsberg-Helminghausen.
Radfahren und Freizeitangebote im Ort
Am Strandbad Helminghausen gibt es einen Spielplatz und Bootsverleih. Der 15 Kilometer lange Radweg rund um den Diemelsee empfiehlt den Alten Gutsgarten in Helminghausen als Zwischenstopp. Dort befinden sich eine Pit-Pat-Anlage und eine Tischtennisplatte ebenso wie Mehrgenerationengeräte, ein Calisthenics-Bereich und ein Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Feld. Die Pit-Pat-Anlage liegt zentral in Helminghausen, direkt neben dem historischen Gutshaus. Der Gutsgarten verbindet damit zwei konkrete Bezugspunkte für die Planung: Er ist als Zwischenstopp des Radwegs empfohlen und beherbergt die genannten Freizeitangebote.
Ortsgeschichte und Bauwerke
Helminghausen wird erstmals 1325 in einer Urkunde des Klosters Bredelar erwähnt. Die katholische Kirche wurde ursprünglich 1906/07 im romanischen Stil mit einem Dachreiter erbaut. Ein Dachreiter ist ein turmartiger Aufbau auf dem Dach; die Bezeichnung beschreibt also eine andere Bauform als einen frei stehenden Kirchturm. Der Alte Gutshof Helminghausen wurde 1680/81 errichtet.
Am Ehrenmal steht ein Glockenstuhl mit der alten Schulglocke von Helminghausen; der Glockenstuhl wurde dort 2004 errichtet. Die Kapelle „Am Birkenhof“ wurde durch die Eigeninitiative einer dort ansässigen Familie errichtet. Ein beschilderter Rundweg in Helminghausen vermittelt historische Begebenheiten des Dorfes und weist auf Sehenswürdigkeiten hin. Er fasst damit Ortsgeschichte und lokale Orientierung in einer Rundtour zusammen.
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