Bredelar verbindet Klostergeschichte und Bergbau mit Wegen durch Wald und Landschaft. Für die Planung stehen unterschiedliche Schwerpunkte zur Wahl: die spätbarocke Klosteranlage und ihre industrielle Geschichte, der Rundweg zu Bergbauspuren oder Wander- und Radwege. Je nach Interesse rücken damit Baugeschichte, Bergbau oder Landschaft in den Mittelpunkt.
Kloster und Ortsgeschichte
Die Dauerausstellung des Heimatmuseums zeigt die Geschichte des ehemaligen Zisterzienserklosters Bredelar und der Eisenhütte Theodorshütte. Nach der Säkularisation war die Eisenhütte im Kloster untergebracht; die Ausstellung behandelt auch ihre Nutzung bis in die heutige Zeit. Das Kloster Bredelar ist eine spätbarocke Dreiflügelanlage aus den Jahren 1787 bis 1800, entstanden über älteren Resten. Die evangelische Christus Kirche wurde 1901 auf einem Hügel erbaut.
Bergbauspuren und Wanderwege
Der Rundweg Bredelarer Bergbauspuren ist etwa 12 km lang, ganzjährig geöffnet und selbstständig begehbar. Er führt durch die Grubenfelder Charlottenzug und Reinhard, vorbei an mehreren geologischen Aufschlüssen und kulturhistorisch interessanten Stätten. Unterwegs bietet er Blicke in das Hoppecke- und Diemeltal. Wer sich für Bergbaugeschichte, Geologie und Landschaft interessiert, findet diese Themen gemeinsam im Verlauf der Runde.
Gut ausgeschilderte Wanderwege rund um Bredelar führen durch Laub- und Mischwälder sowie über Feldwege und asphaltierte Straßen. Zu ihrem Wegcharakter gehören damit unterschiedliche Umgebungen; bei der Planung können Sie auch die genannten Straßenabschnitte berücksichtigen. In Bredelar gibt es außerdem Einstiege in die Sauerland Waldroute.
Landschaft und Radfahren
Der Naturpark Diemelsee beginnt in Bredelar. Auch der Diemelradweg berührt den Ort und ist von dort aus schnell erreichbar. Für die Reiseplanung ergeben sich so unterschiedliche Anknüpfungspunkte: ausgeschilderte Wanderwege, Einstiege in die Sauerland Waldroute und die Verbindung zum Diemelradweg. Die Landschaft zeigt sich auf den Wanderwegen sowohl in Laub- und Mischwäldern als auch entlang von Feldwegen und asphaltierten Straßen.
Kloster-Café und Führungen
Das Kloster-Café lädt regelmäßig am ersten Sonntag jedes Monats parallel zu den turnusmäßigen Klosterführungen zum Besuch ein. Prüfen Sie vorab den aktuellen Termin, da sich Zeitpläne ändern können.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Marsberg
Im übergeordneten Reiseziel Marsberg sind in Obermarsberg noch Überreste der alten Stadtmauer zu besichtigen, darunter der Wasserturm und der Buttenturm. Die Vogelpflegestation in Marsberg-Essentho wird seit über 40 Jahren betrieben; Besichtigungen und Führungen sind nur nach vorheriger Absprache möglich. Prüfen Sie vorab, ob sich ein Besuch einrichten lässt.
Bei der Freizeitanlage Grube Reinhard (Meilerplatz) an der Diemel bei Giershagen befindet sich im Reiseziel Marsberg in einem offenen, überdachten Multifunktionspavillon ein Informationszentrum für Bionik, regionale Montanindustrie und Geologie. Klären Sie vor einem Besuch die Betriebsmodalitäten. Der Bogenparcours Marsberg liegt auf dem Gelände eines ehemaligen Kupferbergwerks und umfasst 5,9 Hektar.
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