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Muttenz liegt am Übergang des Tafeljuras in die Rheinebene. Die Reben prägen die Landschaft; die Muttenzer Rebfläche ist die drittgrößte Anbaufläche im Kanton Basel-Landschaft. Für einen Aufenthalt bietet der Ort verschiedene Zugänge: Weinbau und Natur im Rebberg, die drei Burgen auf dem Wartenberg sowie eine Wehrkirche mit bemerkenswerten Fresken. So stehen Landschaft und Ortsgeschichte als unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander.

Rebberg und lokale Weinbaugeschichte

Ein ausgeschilderter Wanderweg führt durch den Muttenzer Rebberg. Am Wartenberg gibt es außerdem einen Reblehrpfad mit Tafeln zum lokalen Rebbau und zur Natur. Damit können Sie den Weinbau auf unterschiedliche Weise erkunden: Der Wanderweg führt durch den Rebberg, während der Lehrpfad seine Themen anhand von Informationstafeln aufgreift. Die beiden Angebote geben der Landschaft einen konkreten Bezug zum lokalen Rebbau und zur Natur.

Burgenwanderung auf den Wartenberg

Die Burgenwanderung zu den Wartenberg-Burgen und auf dem Rebenweg führt an der Wehrkirche St. Arbogast vorbei und hinauf zu den drei imposanten Burgen des Wartenbergs. Sie beginnt an der Tramstation Muttenz Dorf. Die Wartenberg-Anlage umfasst die Vordere Wartenberg, die gut erhaltene Wohnburg Mittlere Wartenberg und die idyllisch gelegene Hintere Wartenberg. Wer sich für die Anlagen interessiert, findet damit drei benannte Ziele statt nur eines allgemeinen Burgenschwerpunkts. Der Weg verbindet den Halt an der Wehrkirche mit dem Aufstieg zu den Burgen.

Ortsgeschichte auf drei Hör-Rundgängen

„Muttenz erzählt“ bietet drei thematische Hör-Rundgänge mit insgesamt 19 Hörstationen. Sie führen durch das historische Dorf, zu den Burgen auf dem Wartenberg und in den Rebberg mit seiner Kultur- und Naturlandschaft. Die Themen unterscheiden sich damit nach ihren Schauplätzen: Dorfgeschichte, Burgen und Landschaft bilden jeweils einen eigenen Schwerpunkt. An den jeweiligen Originalschauplätzen lassen sich die Hörstücke über QR-Codes aufrufen; alternativ können Sie sie online herunterladen. Die Hör-Rundgänge bieten so eine eigene Möglichkeit, Dorf und Umgebung entlang verschiedener Themen zu erschließen.

Wehrkirche und Fresken

Die Wehrkirche St. Arbogast in Muttenz ist das einzige Gotteshaus in der Schweiz, das von einer fast kreisförmigen Ringmauer vollständig umschlossen ist. Sehenswert sind die Fresken aus dem 15. und 16. Jahrhundert, die sich in der Kirche und im Beinhaus befinden. Damit gehören sowohl die besondere Anlage der Kirche als auch die Malereien zu den konkreten Anknüpfungspunkten für einen kulturhistorischen Besuch. Wer sich für die Fresken interessiert, kann Kirche und Beinhaus als zwei Orte dieses Bestands betrachten.

Ein kulinarischer Akzent an Museumssonntagen

An Museumssonntagen werden im Bauernhausmuseum frische Brote und Zöpfe im Holzofen gebacken und in der „Bäsebeiz“ serviert. Das Backen ist an diese Museumssonntage gebunden und ergänzt die historischen und landschaftlichen Themen um einen kulinarischen Schwerpunkt. Wenn Sie diesen Besuch einplanen, richten Sie ihn entsprechend auf einen Museumssonntag aus.

Muttenz als Ziel für Ihre Hotelsuche

Wer zwischen Kultur und Landschaft abwägt, findet in Muttenz beides mit unterschiedlichen Schwerpunkten: St. Arbogast und die Fresken stehen für das historische Erbe, Rebbergweg und Reblehrpfad für Weinbau und Natur. Die Burgenwanderung führt an der Wehrkirche vorbei hinauf zu den Anlagen auf dem Wartenberg. Bei der Suche nach einem Hotel in Muttenz kann dieser Schwerpunkt helfen, den Charakter Ihres Aufenthalts zu bestimmen.

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