Reinach liegt im Birstal am Südfuss des Bruderholzes und hat trotz seines Wachstums einen historischen Ortskern bewahrt. Für die Reiseplanung bietet der Ort unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Natur in der Reinacherheide, Wege entlang der Birs, Tierbegegnungen und Kulturgeschichte. So können Sie auswählen, ob Sie den Aufenthalt eher auf Landschaft, Bewegung oder lokale Geschichte ausrichten möchten.
Natur in der Reinacherheide
Die Reinacherheide ist ein Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung. Dort leben mehr als 600 verschiedene Pflanzenarten. Entlang der Birs prägen Schotterflächen, artenreiche Magerwiesen und naturnahe Auenwälder die beschriebenen Lebensräume. Diese Vielfalt macht die Heide zu einem besonderen Schwerpunkt für alle, die sich bei einem Aufenthalt mit Natur beschäftigen möchten.
Auch der Natur- und Erlebnisweiher hat einen klar gegliederten Charakter: Er besteht aus einem öffentlichen Erlebnisbereich und einem separaten Naturbereich, zu dem Menschen keinen Zugang haben. Zur Ausstattung des Weihers gehören eine Aussichtsplattform, Sitzelemente, schattenspendende Bäume und ein Trinkbrunnen. Die Trennung der Bereiche ist dabei wichtig für die Orientierung: Der öffentliche Teil und der geschützte Naturbereich sind nicht gleichermassen zugänglich.
Wege, Birs und Tierbegegnungen
In Reinach und Umgebung führen Spazier- und Wanderwege durch Grünanlagen und entlang der Birs. Beim Birsuferweg informieren Thementafeln über die vielfältige Nutzung des Flusses und seine einzigartigen Naturwerte. Eine weitere Möglichkeit ist die barrierefreie Route «Naturerlebnis Reinacher Heide». Sie führt entlang der Birs über einen gut ausgebauten Mergelweg. Damit stehen unterschiedliche Schwerpunkte zur Auswahl: Der Birsuferweg verbindet die Strecke mit Informationen zur Birs; bei der Naturerlebnis-Route sind die barrierefreie Ausrichtung und der beschriebene Wegbelag zentrale Merkmale.
Der Tierpark Reinach bietet Menschen jeden Alters kostenlose Tierbegegnungen und lehrreiche Naturerlebnisse in grüner Umgebung. Zusammen mit den Naturgebieten und den Wegen eröffnet er eine weitere Perspektive auf Reinach. Wer den Aufenthalt planen möchte, kann diese Angebote nach eigenem Interesse gewichten, ohne sie als ein einziges festgelegtes Ausflugsprogramm zu betrachten.
Ortsgeschichte und Kultur
Die Geschichte Reinachs reicht weit zurück: Erstmals erwähnt wurde der Ort als «Rinacho» während der Regierungszeit des Basler Bischofs Ludwig Garewart von 1164 bis 1176. Der erhaltene historische Ortskern ist eine andere Facette als die Naturgebiete und Wege. Das Heimatmuseum Reinach wurde am 2. September 1988 im «Schambädischdähuus» an der Kirchgasse 9 offiziell eingeweiht und zur Besichtigung freigegeben. Für die Orientierung im Museum gilt: Der grösste Teil ist rollstuhlgängig; zudem gibt es einen Personenlift.
Zu den wiederkehrenden Kulturereignissen zählt die regionale Verkaufsausstellung «Kunst in Reinach». Sie findet alle zwei Jahre im November während drei Tagen im Gemeindehaus statt; die konkreten Ausgaben und Termine variieren. Auch die Reinacher Fasnacht ist eine lokale Tradition: Zum Programm gehören ein Umzug mit Formationen aus Reinach und Gästen aus anderen Gemeinden sowie eine Schulfasnacht. Ihre genauen Daten wechseln jährlich. In der Umgebung von Reinach bieten traditionelle Feste und Veranstaltungen ebenfalls Gelegenheit, lokale Kultur kennenzulernen.
Gartenbad und Anreise
Das Gartenbad Reinach liegt in der Reinacher Heide. Es ist mit dem Bus 64 bis zur Haltestelle «Reinach, Aumatten» oder mit dem Tram 11 bis Lochacker erreichbar. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan. Zur Ausstattung gehören ein 50-Meter-Schwimmbecken mit acht Bahnen und ein Mehrzweckbecken mit Strömungskanal, Wasserdüsen und Rutschbahn. Hinzu kommen ein Sprungturmbecken mit 1-, 3- und 5-Meter-Sprungbrettern sowie eine Kinder-Planschbeckenlandschaft. Damit bietet das Gartenbad mehrere unterschiedliche Beckenbereiche; die genannten Angaben helfen, das Angebot für den eigenen Aufenthalt einzuordnen.
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