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Winter in Matt und auf den Weissenbergen

Die Weissenberge liegen auf einer Terrasse am Südhang des Gulderstocks, etwa 500 Höhenmeter über Matt. Eine Luftseilbahn verbindet sie mit Matt; die beiden Orte tauchen auch als Start- und Zielpunkte verschiedener Wege auf. Damit lässt sich eine Reise nach dem gewünschten Schwerpunkt gliedern: Winteraktivitäten auf den Weissenbergen, Wanderrouten zwischen den Orten und Kulturgeschichte in Matt.

Auf den Weissenbergen gibt es Skitourenstrecken. Die Schlittelbahn Weissenberge–Matt verläuft entlang der Chrauchtalschlucht, beginnt an der Bergstation Weissenberge und endet an der Talstation Matt. Saisonale Betriebsbedingungen können variieren; prüfen Sie diese für Ihre Planung. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie das Schlitteln mit weiteren Winteraktivitäten verbinden möchten.

Für die winterliche Rundwanderung Schiben sind eineinhalb Stunden angegeben; sie führt durch die ruhige, ursprüngliche Winterlandschaft der Weissenberge. Eine Schneeschuhtour verläuft von Matt über den Waldibach zu den Weissenbergen und ist 3,5 Kilometer lang. Die Angaben bieten unterschiedliche Orientierungspunkte für die Planung: eine Dauer für die Rundwanderung und eine Streckenlänge für die Schneeschuhtour.

Wanderungen nach Wegcharakter

Der Waldlehrpfad Weissenberge–Matt verbindet Bewegung mit Naturwissen. Informationstafeln vermitteln Wissenswertes über einheimische Bäume und Sträucher sowie über deren Blüten, Früchte, Samen und Holz. Der Weg ist zwei Kilometer lang; die reine Gehzeit beträgt etwa eine Stunde. Die zentralen Rundwege auf den Weissenbergen sind kinderwagentauglich. Diese Eignung gilt für die zentralen Rundwege, nicht pauschal für alle genannten Touren.

Eine weitere Rundwanderung führt über Matt, die Weissenberge, die Käsepass-Alp Fittern, Vorderegg und das Krauchtal zurück nach Matt. Der Stäfeli Trail hat einen anderen Endpunkt: Er führt von der ursprünglich erhaltenen Walsersiedlung Weissenberge zum Skihaus Stäfeli. So unterscheiden sich die Wege schon in ihrer Form – eine Runde zurück nach Matt oder eine Strecke bis zum Skihaus.

Dorfgeschichte und regionale Kultur

Die Matter Kirche wurde 1273 von einer Kapelle zur Pfarrkirche erhoben. Das heutige Gebäude stammt wahrscheinlich aus dem Jahr 1497 und besitzt eine bedeutende spätgotische Holzdecke. Damit stehen zwei unterschiedliche historische Angaben nebeneinander: die Erhebung zur Pfarrkirche und die wahrscheinliche Datierung des heutigen Gebäudes.

Auch das Schybenflüügen gehört zum lokalen Brauchtum und ist im Gemeindewappen dargestellt. Am Fastnachtsabend werden brennende, viereckige Holzscheiben von einem Berghang aus mit langen Haselstöcken ins Tal geschleudert. Der Ablauf, die verwendeten Scheiben und die Haselstöcke geben dem Brauch ein konkretes Profil, das sich von den Kirchen- und Bauzeugnissen unterscheidet.

Im Fuggtäli in Matt befindet sich eine mittelalterliche Alpwüstung mit der Bezeichnung B. Das Brummbachhaus ist als Kulturgut der Kategorie A eingestuft. Zur landwirtschaftlichen Geschichte gehören auch Egg, Riseten und das Krauchtal: Diese Gebiete werden seit dem Mittelalter landwirtschaftlich genutzt; entsprechende Eintragungen finden sich im Säckinger Urbar von 1350. Im Krauchtal gibt es drei Sennten, von denen zwei Käse herstellen.

Vom Rundweg zur Biketour

Die Biketour Chrauchtal–Engi beginnt in Matt und führt durch das Chrauchtal entlang des Chrauchbachs bergauf zur Alp Vorderegg. Anschließend verläuft sie talwärts nach Engi. Damit unterscheidet sie sich von der Rundwanderung, die über Vorderegg und das Krauchtal nach Matt zurückkehrt: Die Biketour endet in Engi, die Wanderung wieder in Matt. Für Ihre Tagesplanung sind diese unterschiedlichen Start- und Zielpunkte eine konkrete Orientierung, wenn Sie Aktivitäten mit Ihrer Übernachtungsplanung abstimmen.

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