Die Gemeinde Wartau umfasst die Dörfer Azmoos, Trübbach, Weite, Oberschan, Malans, Gretschins und Fontnas sowie einige Weiler. Trübbach liegt am linken Rheinufer nahe der Mündung des korrigierten Trübbachs. Zwischen Ortsgeschichte, Talwegen und Höhenaktivitäten gibt es verschiedene Schwerpunkte für einen Aufenthalt.
Wege im Tal und auf Palfries
Wartaus Landschaft reicht vom Rheintal bis hinauf ins Gebirge und weist eine gut erhaltene Flora und Fauna auf. In der weitläufigen Talebene laden der autofreie Rheindamm und die Feldwege zu gemütlichen Spaziergängen ein. Eine längere Tour bietet der Wartauer Sagen- und Geschichtsweg: Er verbindet historisch bedeutende Punkte und Wege der politischen Gemeinde, ist 12 Kilometer lang und dauert etwa vier Stunden. Unterwegs kommen Sie an 20 Sagen- und Thementafeln vorbei. Der Weg richtet sich an Familien, Schulklassen, Wanderer und Biker.
Auf dem Plateau Palfries gibt es zahlreiche Routen zum Biken, Klettern und Wandern. Im Winter bietet die Alvierkette Möglichkeiten zum Skifahren und für Schneeschuhtouren. Die Seilbahn Palfries bringt Besucher von Heiligkreuz direkt auf die Hochebene; da sich die Betriebszeiten ändern können, empfiehlt sich vor der Fahrt ein Blick in den Fahrplan. Die gebührenpflichtige Alpenstrasse führt über Oberschan nach Palfries. Auch Strassenzustand und Gebühren können sich ändern, prüfen Sie diese Angaben daher vor der Fahrt.
Festung und Sammlung
Das Artillerie-Fort Magletsch wurde während des Zweiten Weltkriegs erbaut und bildete den nordöstlichsten Eckpfeiler der Festung Sargans. Sein Stollensystem ist vier Kilometer lang. Bei der Innenführung führt ein etwa 150 Meter langer Schrägstollen zu einer rund 30 Meter höher gelegenen oberen Etage. Bei einer Spezialführung lässt sich der historische IR-Scheinwerferstand besichtigen.
Im Postlis Stadel in Oberschan umfasst eine Sammlung mehr als 1.000 Gegenstände. Die Themen reichen von Wohnen, Landwirtschaft und Handwerk bis zu Weinbau, Stickerei und Feuerwehr. Führungen sind auf Anfrage möglich. Die beiden Kulturorte setzen unterschiedliche Akzente: In Magletsch stehen Fortanlage und Stollensystem im Blick, im Postlis Stadel die vielfältigen Bereiche der Sammlung.
Burgruine und Kirche in Gretschins
Die weithin sichtbare Burgruine Wartau liegt östlich von Gretschins auf dem St. Martinshügel. Vier beziehungsweise fünf Geschosse sind erhalten; der Turm ist 22 Meter hoch, die Mauern sind bis zu 1,75 Meter dick. In Gretschins prägt die romanische St.-Martinskirche das Dorfbild. Sie wurde 1493 erbaut. Ruine und Kirche zeigen unterschiedliche Seiten der Ortsgeschichte: die markante Höhenlage der Burg und die mittelalterliche Kirche im Dorf.
Anreise und saisonale Spezialitäten
Wartau ist über Verkehrsverbindungen mit Anschluss an die A13, den Bahnhof in Trübbach und einen Grenzübergang ins Fürstentum Liechtenstein erreichbar. Für Gesellschaften ab zehn Personen öffnet der Büelsteichäller und bietet saisonale Spezialitäten vom Hof. Erkundigen Sie sich vorab nach den Buchungsbedingungen.
Weitere Reiseziele entdecken: Sennwald, Gams, Sevelen, Grabs, Buchs.
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