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Bei der Frohburg reichen erste Befestigungsanlagen bis um 1050 zurück. Die Burg war einst die Stammburg der Grafen von Frohburg und wurde 1237 erstmals urkundlich bezeugt. Ihre Ruine zählt zu den grössten mittelalterlichen Burgruinen im Jura. Sie ist ganzjährig zugänglich und bietet Ausblicke in den Jura. Prüfen Sie die lokalen Zugangsinformationen vor der Anreise.

Burgen und Dorfgeschichte

Auch Schloss Wartenfels ist ein Wahrzeichen von Lostorf. Zum Schloss gehört ein Barockgarten mit klassischen Elementen. Während der Sommermonate ist das Schloss an Wochenenden öffentlich zugänglich; prüfen Sie die Besuchszeiten vor Ihrem Besuch. So stehen in Gösgen unterschiedliche historische Entdeckungen nebeneinander: die Ruine einer einstigen Grafenburg und ein Schloss mit Garten.

In Stüsslingen führt die rund 4 Kilometer lange Zeitreise mit zehn Stationen durch das Dorf. Sie beginnt bei der historisch geschützten Friedhofskirche und endet bei der Kapelle in Rohr. Der Weg richtet sich besonders an Familien, Schulklassen und Geschichtsinteressierte. Die Stationen verbinden den Weg durch den Ort mit dessen Geschichte; der Start und das Ziel geben der Runde einen klaren Rahmen.

Das Dorfmuseum Lostorf befindet sich in einem ehemaligen Taunerhaus im nördlichen Teil des alten Dorfkerns. Das Gebäude stammt aus dem späten 18. oder frühen 19. Jahrhundert. Auf drei Stockwerken vermittelt das Museum, wie Familien in früheren Zeiten gelebt haben. Jährlich finden verschiedene Kunst-, Themen- und Sonderausstellungen sowie kulturelle Anlässe wie Konzerte und Lesungen statt. Zu einer Führung kann ein buchbares Apéro hinzukommen. Private und Gruppenführungen lassen sich nach Anmeldung organisieren; stimmen Sie die Führung vorab mit dem Museum ab.

In Niedergösgen wurde die Schlosskirche 1903 und 1904 anstelle der Ruine der Burg Falkenstein erbaut. Der ehemalige Burgfried dient seither als Kirchturm. An dieser Kirche lässt sich die Verbindung von älterer Burganlage und späterem Kirchenbau an einem Bauwerk nachvollziehen.

Wandern und Landschaft entdecken

Die Erlinsbacher Wanderwege verlaufen als ausgeschilderte Routen im Buerwald zwischen Erlinsbach, Stüsslingen und Niedergösgen sowie im Gugen. Die drei beschriebenen Wanderungen dauern zwischen 1¾ und 2½ Stunden; die tatsächliche Gehzeit hängt von den Bedingungen ab. Sie führen zu Plätzen im Erlinsbacher Wald und bieten Gelegenheit, erneuerte Feuerstellen zu benutzen. Wer die Zeit für eine Wanderung einplant, kann die unterschiedlichen Routen anhand ihrer angegebenen Dauer einordnen.

Im Raum Gösgen führen weitere Wanderwege durch ausgedehnte Wälder, entlang der mäandernden Aare und über markante Erhebungen wie den Froburg Hill und die Wasserfluh. In Kienberg verbindet Route 5 einen Aussichtspunkt, zwei Ruinen und eine alte Gipsgrube. Die ehemalige Gipsgrube ist Lebensraum für seltene wärme- und sonnenliebende Pflanzen- und Tierarten. So treffen auf den Wanderwegen Aussichtspunkte, historische Orte und ein besonderer Lebensraum aufeinander.

Mit dem Velo entlang der Aare

Die nationale Veloroute Nr. 5, die Mittelland-Route, führt entlang des Aarekanals durch Obergösgen. Am Aareufer in Obergösgen gibt es zahlreiche Picknickplätze und Feuerstellen. Lostorf liegt im Bereich der nationalen Velorouten 5, der Mittelland-Route, und 8, der Aare-Route. Prüfen Sie vor der Fahrt den genauen Verlauf der Mittelland-Route und der Aare-Route. Im weiteren Umfeld des Bezirks Gösgen, das zur Region Olten Tourismus gehört, finden sich heimelige Dörfer, Juraweiden, Aarestrände und tiefe Schluchten.

Der Bezirk Gösgen liegt am Jurasüdfuss zwischen Olten und Aarau. Er ist der östlichste Bezirk des Kantons Solothurn und grenzt an den Kanton Aargau; Hauptort ist Niedergösgen.

Weitere Reiseziele entdecken: Lostorf, Kienberg, Stüsslingen, Erlinsbach, Trimbach, Wisen, Hauenstein-Ifenthal, Thierstein.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Solothurn.

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