Auf dem Pfarrhof in Jabel steht eine Eibe, die 2010 zu Ehren von Fritz Reuter „Reuter-Eibe“ genannt wurde. Der Baum verbindet einen markanten Naturpunkt mit der Ortsgeschichte: Reuter setzte sich nach dem Dorfbrand von 1868 für den Wiederaufbau Jabels ein. Nach etwa sechs Jahren war das Dorf wieder aufgebaut.
Die Reuter-Eibe und Jabels Geschichte
Auch die Maße der Eibe erzählen von ihrer Bedeutung als lokaler Baum. Ihr Stammumfang betrug 2006, gemessen in 30 Zentimetern Höhe, 4,75 Meter; sie zählt zu den stärksten Eiben des Landes. Die Messung und die spätere Benennung sind unterschiedliche Stationen: Der Umfang wurde 2006 erfasst, der Name „Reuter-Eibe“ kam 2010 zu Ehren des Schriftstellers hinzu. Zusammen mit der Geschichte des Wiederaufbaus bietet der Baum einen konkreten Anknüpfungspunkt, wenn Sie sich für Jabels Vergangenheit interessieren.
See- und Naturlandschaft in der Gemeinde
Der Jabeler See ist etwa 4.000 Meter lang und 1.300 Meter breit. Am See befinden sich in der Gemeinde Jabel zwei Zeltplätze sowie Ferien- und Wochenendsiedlungen. Urlauber steuern diese Ziele jährlich mit dem Boot oder dem Auto an; sie dienen der Erholung, Entspannung und Ruhe. Die Größenangaben geben eine Vorstellung von der Ausdehnung des Sees, ohne eine bestimmte Route oder Aufenthaltsdauer vorzugeben.
Der westliche Teil der Gemeinde liegt im Naturpark Nossentiner-Schwinzer Heide. In Jabel laden ausgiebige Wanderungen durch den Naturpark dazu ein, verschiedene Pflanzen und Tiere kennenzulernen. Ein weiterer Landschaftspunkt ist der Damerower Werder: Die Halbinsel wird vom Kölpinsee und vom Jabelschen See umspült und ist nur durch eine kleine Landzunge mit dem Festland verbunden. Der Werder liegt im Ortsteil Damerow der Gemeinde Jabel.
Wisentreservat Damerower Werder
In Damerow befindet sich das 320 Hektar große Wisentreservat Damerower Werder. Dort leben 30 bis 35 Wisente in freier Wildbahn sowie Rehe, Hirsche, Füchse und Wildschweine. Besucher können die Tiere beobachten. Zum Gelände gehören ein Baumparcours, ein Baumnetz, Balancierstrecken, ein Baumwipfelpfad, Schaukeln, Rutschen, eine Seilbahn und Klettergerüste.
Ein Walderlebnispfad ergänzt diese Stationen mit Klettermöglichkeiten, einem Ameisenhaus und einer Ausstellung mit Fühl- und Sichttafeln. Hinzu kommt ein Dendrophon aus Ästen verschiedener Baumarten. Wenn eine bestimmte Anlage für Ihren Besuch wichtig ist, prüfen Sie vorab ihre Verfügbarkeit, denn einzelne Einrichtungen können sich ändern. Schaufütterungen finden täglich um 11 und 15 Uhr statt; prüfen Sie diese Zeiten vor Ihrem Besuch.
Besuche und Unterkunft planen
In Jabel ermöglicht eine Marina Bootswanderern sicheres Anlegen und Rasten. Wenn Sie sie in Ihre Planung aufnehmen, erkundigen Sie sich vorab nach der aktuellen Nutzung. Auch in Damerow legt ein Fahrgastschiff an; für die Tagesplanung empfiehlt sich ein Blick auf den aktuellen Fahrplan, da sich solche Angebote saisonal ändern können.
Bei der Suche nach einem Hotel in Jabel hilft es, die Ortsangaben der geplanten Ziele mitzudenken. Die Reuter-Eibe und die Marina befinden sich in Jabel; das Wisentreservat und der Anleger des Fahrgastschiffs liegen in Damerow, einem Ortsteil der Gemeinde. So richten Sie Ihre Wahl an den tatsächlich geplanten Besuchen aus, ohne die verschiedenen Orte innerhalb der Gemeinde gleichzusetzen.
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