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Como lässt sich durch mehrere Bau- und Kulturgeschichten entdecken: Ein mittelalterlicher Palast mit späteren gotischen Ergänzungen, ein Palazzo aus dem 17. Jahrhundert und monumentale neoklassizistische Bauten stehen für unterschiedliche architektonische Zeiten. Hinzu kommen Gemälde und Skulpturen vom Mittelalter bis zur Gegenwart, archäologische Funde und ein botanischer Garten. An konkreten Orten werden diese verschiedenen Seiten der Stadt greifbar.

Kunst und Architektur in Como

Das Tempio Voltiano liegt am Ufer des Comer Sees, am Ende der Viale Guglielmo Marconi. Das monumentale neoklassizistische Gebäude steht in Verbindung mit einem bedeutenden Wissenschaftler aus Como. Zu Fuß erreichen Sie es von den Bushaltestellen Lungolario Trento in 450 Metern beziehungsweise sechs Minuten. Vom Bahnhof Como Lago sind es 900 Meter und zwölf Minuten zu Fuß, vom Bahnhof Como San Giovanni 800 Meter und ebenfalls zwölf Minuten.

Im Stadtzentrum liegt der Broletto zwischen der Kathedrale und dem Bischofspalast. Der mittelalterliche Palast erhielt später gotische Ergänzungen und wird heute als Ausstellungsort genutzt. Damit begegnen Ihnen an diesem Bauwerk verschiedene Phasen seiner Architekturgeschichte; zugleich dient es heute einem kulturellen Zweck.

Die Pinacoteca civica ist im Palazzo Volpi aus dem 17. Jahrhundert untergebracht. Ihre Gemälde und Skulpturen reichen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Der Vergleich mit dem Broletto zeigt zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Rundgang: dort ein mittelalterlicher Palast mit späteren Ergänzungen, hier ein Palazzo, in dem Werke aus mehreren Jahrhunderten zu sehen sind. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Rollstuhlfahrer ist die Pinacoteca über Rampen und einen Aufzug zugänglich.

Villa Olmo ist ein herausragendes Beispiel monumentaler neoklassizistischer Architektur in Como. Im August 2026 war sie wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch, ob der Zugang inzwischen möglich ist, da sich der Status ändern kann. Ein panoramischer Fußweg verbindet Villa Olmo, Villa del Grumello und Villa Sucota. Der Parco di Villa del Grumello bietet Besuchern kostenlosen Zugang zu seinen Panoramapfaden und beherbergt einen botanischen Garten, der Plinius dem Älteren gewidmet ist. So treffen auf der Seite der Villen Architektur, Wege und ein botanischer Garten als unterschiedliche Entdeckungsinteressen aufeinander.

Wege, Geschichte und Ausblicke

Castel Baradello ist eine Befestigung, die Kaiser Friedrich Barbarossa auf den Resten älterer Bauwerke errichten ließ. Im Turm ist ein Museumsrundgang mit archäologischen Funden aus den Ausgrabungen am Baradello zu sehen. Zu Fuß ist Castel Baradello von der Piazza San Rocco oder vom Piazzale di Camerlata aus erreichbar. Der Aufstieg zum Turm führt über eine außenliegende, etwa 15 Meter hoch schwebende Treppe. Da sich die physischen Zugangsbedingungen ändern können, prüfen Sie diese vor Ihrem Besuch.

Eine andere Perspektive eröffnet das Monumento ai Caduti: Das 30 Meter hohe Bauwerk ermöglicht von oben den Blick auf die Stadt Como und den See. Während beim Castel Baradello der Museumsrundgang archäologische Funde in den Mittelpunkt stellt, richtet sich der Blick hier auf Stadt und Wasser. Beide Orte bieten damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Besucher, die sich für Geschichte interessieren.

Auch religiöse Orte haben ihre eigenen Besuchsbedingungen. Auf Anfrage sind eine Besichtigung der Kirche San Giacomo und das Anhören der Orgel möglich; die Verfügbarkeit richtet sich nach den Vereinbarungen des Bistums. In der Basilica Cattedrale von Como verläuft der vorgeschriebene Besichtigungsweg nach dem angegebenen Plan und endet am Ausgang „della rana“ (9). Besucherabläufe können Änderungen durch das Bistum unterliegen; prüfen Sie die Hinweise vor Ihrem Besuch.

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